Erneuerbar© Franz Metelec / Fotolia.com
ok-power

Stromversorger, die mit dem ok-power-Label ausgestattete Tarife anbieten, unternehmen nachweislich etwas für den Umweltschutz, indem sie den Bau neuer Ökostrom-Anlagen unterstützen. Was genau das ok-power-Label miteinbezieht und voraussetzt, lesen Sie hier!

ok-power: Das Label für nachhaltigen Ökostrom

Das ok-power-Label ist ein Ökostrom-Zertifikat, welches die nachhaltige Energieproduktion und die Transparenz der Stromproduktion fördern soll. Das Zertifikat wird von dem im Jahr 2000 gegründetem Verein EnergieVision e.V. vergeben, welcher unabhängig ist und seinen Sitz in Nordrhein-Westfalen hat.

Wichtig für EnergieVision e.V. ist, dass auch für den Laien die Stromquellen des zertifizierten Stromtarifes ersichtlich sind und ein unabhängiges Prüfverfahren für Bewerber für das ok-power-Zertifikat existiert. Grundsätzlich zertifiziert werden Tarife und Produkte, die der Umwelt nutzen und eine erkenntliche Investition in erneuerbare Energien darstellen.

ok power Label© EnergieVision e.V.

Die Kriterien des ok-power-Labels

Eines der wichtigsten Kriterien, um mit dem ok-power-Label ausgezeichnet zu werden, ist die Förderung von neuen Ökostrom-Anlagen. Weiterhin müssen Anlagen einem bestimmten ökologischen Anspruch gerecht werden, sodass die Umwelt nur minimal belastet wird. So dürfen Anlagen beispielsweise nicht in Naturschutzgebieten betrieben werden und Wasserkraftanlagen müssen so erbaut werden, dass das Ökosystem Fluss möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Weitere Kriterien kommen dazu, je nachdem, welches Siegel genau angestrebt wird. So gibt es insgesamt drei Unterkategorien des Gütesiegels.

Die verschiedenen Modelle des ok-power-Labels

Das Händlermodell ist das am weitesten verbreitete Gütesiegel und deckt alle oben genannten allgemeinen Kriterien ab. Das zweite Modell ist das sogenannte Innovationsfördermodell. Mit diesem sollen regenerative Energiequellen gefördert und die Energiewende beschleunigt werden, die sich etwa mit künftigen Speichertechnologien befassen. Der Kunde zahlt einen Aufpreis auf den nachweislich grünen Strom und dieser Aufpreis wird in Anlagen gesteckt. Das neueste Modell, das Initiierungsmodell, ist 2011 eingeführt worden. Bei dem Modell erzeugen die Träger des Labels selbst Ökostrom oder kaufen ihn an. Die zertifizierte Strommenge muss dabei in einem festgelegten Verhältnis zum Endkundenabsatz stehen.

ok-power-Label: Zertifizierung auf Produkt- und Anbieterebene

Für den Stromkunden ist das ok-power-Zertifikat grundsätzlich ein guter Anhaltspunkt bezüglich der Stromproduktion. Dabei werden zwar vordergründig die Stromprodukte zertifiziert, die Anbieter der Produkte dürfen aber beispielsweise nicht an Atom- oder Braunkohlekraftwerken beteiligt sein.

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