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Kabelfernsehen

Das Kabelfernsehen hat eine ordentliche Geschichte hinter sich. Über die Anfänge und den aktuellen Stand des Kabelfernsehens erfahren Sie hier mehr.

Das Kabelfernsehen geht mit der Zeit

Kabelfernsehen: Seit den 80ern wirklich relevant

Zu Beginn der 1960er Jahre wurde nach und nach Kabelfernsehen in der Bundesrepublik eingeführt. Etwa zur selben Zeit etablierte sich TV via Satellit, stieß aber schon bald an seine Grenzen. Denn obwohl das länderübergreifende Fernsehen klare Vorteile brachte, war die Senderzahl noch stark eingeschränkt. Mit Kabelfernsehen löste sich dieses Problem, doch wirklich relevant wurde die damals neue Technologie erst Mitte der 80er Jahre, als am 1. Januar 1984 der erste Privatsender Premiere feierte.

Kabelfernsehen war früher Staatseigentum

Das Kabelfernsehen von einst existiert so nicht mehr. Allein ein Blick auf die Sendervielzahl reicht aus, um die Entwicklung dieser Technik zu erkennen. Im Schnitt sind es inzwischen 100 Programme, die mittlerweile zur Standardausrüstung gehören. Hinzu können zahlreiche weitere Sender gebucht werden – Pakete, mit denen das Kabelfernsehen auf die eigenen Wünsche zugeschnitten werden kann.

Lange Zeit war es die Deutsche Bundespost, über die die Alternative zum Satellitenempfang bezogen werden musste. Heute ist auch dieser Sektor in privaten Händen. Die größten Unternehmen, über die Kabelfernsehen bezogen werden kann, heißen Vodafone Kabel Deutschland und PŸUR. Vodafone bietet seine Pakete seit der 2019 erfolgten Übernahme des Kölner Kabelnetzbetreibers Unitymedia in allen 16 Bundesländern an. Die Angebote von PŸUR (Tele Columbus) lassen sich unter anderem im Osten Deutschlands nutzen.

Ist Kabelfernsehen überall verfügbar?

Die Unterschiede der einzelnen Anbieter für Kabelfernsehen liegen nicht nur im Preis. In erster Linie muss sich ein Kunde um die Verfügbarkeit informieren, da nicht jeder Anbieter auch überall vertreten ist. Zudem existieren viele Wohngebiete, in denen die notwendige Technik gar nicht zur Verfügung steht. Für diejenigen, die beim Kabelfernsehen aufgrund der Verfügbarkeit wenig bis gar keine Auswahl haben, bleibt somit auch wenig Spielraum bei der Preisgestaltung.

Kabelfernsehen im Mietvertrag

Im Schnitt kostet der Kabelfernseh-Anschluss zwischen 10 Euro und knapp 21 Euro im Monat. Letztendlich hängt der Preis aber auch davon ab, was der Kunde alles für seine persönliche Unterhaltung benötigt. So können diverse Spartenkanäle, PayTV oder Ähnliches hinzu gebucht werden, was aber auch immer mit Zusatzkosten verbunden ist. Seit Jahren können auch Telefon und Internet gleich in Form einer Doppel-Flat oder als Triple-Play-Angebot mitgebucht werden. Bei vielen Mietern allerdings ist der Kabelanschluss schon im Mietvertrag enthalten, die Beiträge werden mit der Miete zusammen eingezogen.

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