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Erneuerbare Energien

Der Trend zu erneuerbaren Energien hat einen ordentlichen Schub bekommen. Nicht nur die Bundesregierung hat umgedacht und den Rückzug aus der Atomenergie zeitnah beschlossen, auch in den heimischen Wohnzimmern zieht immer mehr Ökostrom aus erneuerbaren Energien ein.

Erneuerbare Energien treten Siegeszug an

Die Atomkatastrophe in der japanischen Stadt Fukushima wirkte wie ein Weckruf. Bereits kurze Zeit nach dem Unglück beschloss die Bundesregierung ein Gesetzespaket zur "Energiewende". Es sieht eine schrittweise Abschaltung aller deutschen Atomkraftwerke und den zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien vor. Nicht nur in der Regierung, auch in der Bevölkerung setzte ein Umdenken ein.

Trend zu erneuerbaren Energien

Die Angst vor den Gefahren der Atomkraft und das gestiegene Umweltbewusstsein haben vielen Verbrauchern dazu bewegt, sich nach umweltfreundlichen Alternativen umzuschauen. Strom aus erneuerbaren Energien liegt voll im Trend. So kommt es, dass immer mehr Photovoltaik-Anlagen die Dächer von Häusern schmücken. Ein weiterer Grund für das Anwachsen der erneuerbaren Energien ist natürlich auch die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe wie Kohle, Erdgas und Erdöl. Die Ressourcen schwinden und die Preise werden langfristig immer weiter steigen.

Wo kommen erneuerbare Energien her?

Im Gegensatz zur Atomenergie und zu fossilen Energieträgern sind die Quellen erneuerbarer Energien nahezu unerschöpflich, zumindest für eine vom Menschen absehbare Zeitspanne. Sonne, Wind und Fließgewässer sorgen mit thermischer Energie oder Bewegung für die Erzeugung von Strom. Einige erneuerbare Energien kann man nicht nur in Kraftwerken, sondern im kleinen Rahmen auch privat einsetzen. So entscheiden sich viele Hausbauer für ein Solardach, um einen Teil ihres Strombedarfs selbst zu erzeugen. Das Windrad im Garten ist schon ein seltenerer Anblick. Im Bereich des Heizens werden einige erneuerbare Energiequellen, sprich Holz, schon lange genutzt. Moderne Hilfsmittel wie Wärmepumpen helfen, auch Ressourcen wie die Erdwärme oder die Umgebungswärme zu nutzen.

Erneuerbare Energien - Verteilung der Stromerzeugung nach Energieträger 2012

Probleme bei der Nutzung erneuerbarer Energien

Der Umstieg auf erneuerbare Energien geht natürlich nicht von heute auf morgen vonstatten. Es gibt einige Probleme, die gelöst werden müssen, allen voran die Frage nach einer sinnvollen Verteilung und Infrastruktur und den Möglichkeiten einer Speicherung. Erneuerbare Energien sind jahreszeitlichen und wettertechnischen Schwankungen ausgesetzt und trotz einiger vielversprechender Ansätze stellt es nach wie vor eine Herausforderung dar, sie effizient einzusetzen. Zudem gibt es große regionale Unterschiede, was es nötig macht, beispielsweise Windstrom über große Entfernungen vom Norden in den Süden zu transportieren. Hier geeignete und erschwingliche Maßnahmen zu entwickeln, wird in den nächsten Jahren ein wichtiger Bestandteil des Themas Energiewende sein. Die Nutzung von Biogas aus erneuerbaren Energien wiederum geht mit ganz anderen Problemen einher. Befürchtet wird beispielsweise die Verdrängung von Nahrungspflanzen durch den großflächigen Anbau von Energiepflanzen.

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