Thermographie© Ingo Bartussek / Fotolia.com
Energetische Sanierung

Eine energetische Sanierung hat gleich mehrere Vorteile: Die Energiekosten sinken, die Umwelt wird mit dem geringeren Verbrauch geschont, und im Haus selber verbessert sich der Wohnkomfort. Der Begriff "energetische Sanierung" umfasst mehrere Maßnahmen.

Energetische Sanierung optimiert Energieverbrauch im Haus

Wird im Winter das Haus nicht warm, ist das nicht nur für dessen Bewohner unangenehm, sondern auch sehr kostenintensiv, wenn die Heizung ständig auf Hochtouren läuft. Allerdings kann man etwas dagegen unternehmen, indem man sein Haus energetisch saniert, das heißt, indem man Maßnahmen ergreift, die den Energieverbrauch innerhalb des Hauses optimieren.

Brennstoffzellen HeizungMit modernen Heizungsanlagen und einer guten Wäremdämmung lassen sich die Heizkosten oft deutlich senken.© Callux

Die Vorteile einer energetischen Sanierung

Wer ein schlecht isoliertes Gebäude bewohnt, der fühlt sich meist nicht nur unwohl, weil es im Winter zu kalt und im Sommer zu warm ist, sondern zahlt auch kräftig Energiekosten. Wer bereit ist, in sein Haus zu investieren, wird über längere Zeit durchaus davon profitieren. Mit einer energetischen Sanierung können, je nach Voraussetzungen, die Heizkosten deutlich gesenkt werden.

Neben der Ersparnis bei den Energiekosten tut man zudem etwas für die Umwelt, da nur so viel Energie wie nötig verbraucht wird, was wiederum Emissionen verringert. Zudem wird sich der Wohnkomfort verbessern, da die Thermik in einem sanierten Haus deutlich angenehmer ist als in einem zugigen.

Was eine energetische Sanierung ist

Möchte man sein Haus energetisch sanieren, so gibt es verschiedene Maßnahmen, die mit diesem Begriff verbunden werden. Unter energetischer Sanierung kann sowohl die Isolierung der Hausaußenwände als auch eine Installation von Solarthermie oder der Einbau einer neuen Heizung fallen. Im Mittelpunkt steht meist die Optimierung der Beheizung der Häuser und der Dämmung. So verbessert man neben der Wärmedämmung auch oft die Heizungsanlage.

ArchitektMit seinen Plänen zur energetischen Sanierung sollte man am besten zum Fachmann gehen. Nur so lassen sich Gebäude effizient und letzendlich kostensparend sanieren.© Eisenhans / Fotolia.com

Wann ist eine energetische Sanierung angebracht?

Ob eine energetische Sanierung sinnvoll ist, ist eine Einzelfallfrage - außer in den Fällen, wo Nachrüstmaßnahmen gesetzlich vorgeschrieben sind. Was also tun, wenn man sicher sein will, dass man auch tatsächlich an der richtigen Stelle im Haus ansetzt und nicht an einer falschen Stelle investiert?

Die Grundproblematik besteht darin, dass es von Haus zu Haus immer unterschiedlicher Maßnahmen bedarf. So bringt bei einem der Austausch der Fenster viel, in einem anderen Haus könnte man mehr sparen, würde man einen neuen Heizkessel installieren. Am besten lässt man sich von einem unabhängigen Energieberater helfen, um zu klären, wo es sich lohnen würde, eine energetische Sanierung auszuführen.

Anlaufstellen hierfür sind beispielsweise das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie oder die Internetseiten kfw.de, bafa.de und den-ev.de. Für Gewerbebetriebe bietet auch das Verbraucherportal Verivox eine Energieberatung an.

Mit staatlicher Hilfe das Haus sanieren

Für jeden gut zu wissen ist es sicherlich, dass man bei der Sanierung nicht vom Staat alleine gelassen wird. Man kann zahlreiche Förderungen erhalten, wenn man nur weiß, wo man sie beantragen muss. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, einen günstigen Kredit aufzunehmen, oder aber, dass ein gewisser Prozentsatz der Kosten übernommen wird. Einen guten Überblick über zahlreiche Förderungen erhält man auf der Seite http://foerderdatenbank.de, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie betrieben wird.

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Wer ein Haus energetisch sanieren möchte, sollte sich an einen Sachverständigen wenden. Dann dabei kann einiges schiefgehen.

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