Telefonieren in und nach Österreich: Unsere Tipps

Ob zum Skifahren, Wandern oder wegen des Berufs: Nach Österreich führt es viele Deutsche. Damit das Telefonieren nach Österreich oder auch innerhalb unseres Nachbarlands günstig bleibt, haben wir einige Tipps für Sie.

Von Deutschland aus nach Österreich telefonieren

Wer Verwandte und Freunde in Österreich hat, der telefoniert wahrscheinlich regelmäßig ins benachbarte Ausland. Es gibt dabei mehrere Möglichkeiten, mit denen man nicht die teuren regulären Gebühren für die Telefonverbindung zahlen muss. Zum Einen bieten die Telefonanbieter selbst manchmal Auslands-Flatrates an, die man sich für ein paar Euro im Monat zu seinem Anschluss zubucht. Zum anderen kann man auch durch Sparvorwahlen günstig nach Österreich telefonieren. Für Telekom-Kunden geht das über Call by Call, Kunden anderer Anbieter oder Handy-Telefonierer wählen Callthrough. Beides funktioniert ähnlich: Durch das Wählen einer Vor-Vorwahl vor der eigentlichen Nummer wird das Telefonat günstiger. Man sollte allerdings vor jedem Anruf eine Abfrage machen und genau auf die Tarifansage achten. Die Vorwahl für Österreich ist die 0043.

Günstige Telefontarife nach Österreich
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Keine Roaming-Kosten mehr in Österreich

Auslandtarife ÖsterreichDank der neuen EU-Roaming-Regelung entfallen hohe Handykosten in Österreich.

Seit Mitte 2017 kann man unbeschwert mit seiner deutschen SIM-Karte in Österreich telefonieren und surfen. Sowohl Flatrates als auch Frei-Einheiten, aber auch ganz normale Minuten-Tarife, lassen sich in Österreich wie zu Hause in Deutschland nutzen. Auch das mobile Datenvolumen lässt sich ohne Zuschläge in der Alpenrepublik verwenden. In Österreich – und der restlichen EU - entstehen in der Regel keine zusätzlichen Kosten mehr für die Handynutzung. Damit kann es günstiger sein, aus dem Urlaub nach Hause zu telefonieren als von zu Hause aus selbst Urlauber anzurufen.

Es gibt jedoch Ausnahmen. Es kann sein, dass im eigenen Tarif eine sogenannte alternative Roaming-Option eingestellt ist. Diese erlaubt beispielsweise zusätzlich die Nutzung in der Schweiz, begrenzt dafür aber andere Leistungen im Ausland. Das ist zulässig, so lange der Mobilfunker die Möglichkeit bietet, in den EU-regulierten Tarif zu wechseln. Auch ist es möglich, dass ein Anbieter bestimmte Fair-Use-Regelungen einbaut, was aber eher Vielnutzer betrifft. Wenn man sich nicht sicher ist, kann es nicht schaden, vor dem Aufenthalt in Österreich zu checken, was genau für den eigenen Tarif gilt.

Tipp: Deutsche Nummern gleich im internationalen Format abspeichern (mit der Vorwahl 0049 oder +49, die erste Null der Vorwahl fällt weg). So muss man nicht jedes mal die deutsche Vorwahl eintippen.

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Wann die SIM-Karte aus Österreich sinnvoll ist

Wer sein Handy in Österreich häufiger einsetzen möchte, etwa seinen zweiten Wohnsitz in Österreich hat oder zum Arbeiten ins andere Land pendelt, könnte überlegen, sich einen Tarif aus Österreich zuzulegen. Das ist deshalb sinnvoll, weil die dauerhafte Nutzung eines Tarifs im Ausland vom Anbieter unterbunden werden kann.

Besonders einfach ist die Nutzung zweier SIM-Karten mit Smartphones, die Dual-SIM beherrschen und auch am deutschen Markt immer beliebter werden. Aber auch ein Zweithandy oder notfalls das Wechseln der SIM-Karte können Abhilfe verschaffen.

Aber auch für Urlauber kann es Sinn machen, einen Blick in die österreichischen Tarifangebote zu werfen. Vielleicht hat man im Urlaub einfach einen erhöhten Bedarf an Leistung oder – auch das gibt es – der heimische Tarif erlaubt gar keine Nutzung im Ausland. Wer sich eine SIM-Karte für Österreich zulegen möchte, der sucht am besten nach Prepaid-Karten. Diese kann man sich entweder schon nach Deutschland bestellen oder direkt vor Ort kaufen. Es empfiehlt sich – wie in Deutschland auch - vor dem Kauf einen Vergleich durchzuführen, sodass man das beste Angebot für seine Bedürfnisse wahrnehmen kann. Wichtig ist es, keine SIM-Karte in Österreich mit einer Mindestlaufzeit oder einem vorgeschriebenen Umsatz zu kaufen. Eine Bindung über längere Zeit macht für den Urlauber in der Regel keinen Sinn.

Auslands-SIM dauerhaft nutzen?

Nun könnte man auf die Idee kommen, sich auf Reisen innerhalb der EU den günstigsten Tarif rauszusuchen und zu diesen günstigen Konditionen in Deutschland weiterzutelefonieren. Ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn wie lange man im EU-Ausland ohne Aufpreis telefonieren darf, ist den Mobilfunkanbietern überlassen. Wer vom üblichen Reiseschema abweicht, etwa mehr als die Hälfte seiner Zeit im Ausland verbringt, muss mit Post vom Handyanbieter und mit zusätzlichen Kosten rechnen – das dürfte den durchschnittlichen Österreich-Urlauber jedoch kaum tangieren.

Österreich Österreich
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EU-Regelungen: Die Entwicklung bis zum Roaming-Aus

Schon einige Jahre vor dem Wegfall der Roaming-Gebühren wurden die Roaming-Kosten von der EU gedeckelt. Beim Internet griff zudem die 60-Euro-Obergrenze, die aber bei fleißigem Senden von Fotos oder bei Schauen von Youtube-Videos auch schnell erreicht werden konnte. Hatte man die Grenze erreicht, sperrten die Anbieter den Internetzugang, um den Kunden vor erhöhten Rechnungen zu schützen. Mit der letzten Änderung der Roaming-Bestimmungen ist dieser "Deckel" innerhalb der EU, einschließlich Norwegen, Island und Liechtenstein, nicht mehr relevant. Er wird aber noch außerhalb der EU eingesetzt; wenn der Anbieter dies nicht kann, muss er darüber informieren.

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