Strompreis

Stromwechsel leicht gemacht: Wechseln und sparen mit Tarife.de

Die Strompreise steigen in den letzten Jahren stetig an, ganz machtlos steht man den Stromanbietern jedoch nicht gegenüber. Mit einem Stromwechsel kann man häufig ein hübsches Sümmchen sparen und kurbelt ganz nebenbei den Wettbewerb an.

Steigende Strompreise treiben zum Stromwechsel

Um die Jahrtausendewende kostete die Kilowattstunde Strom für Privatkunden noch durchschnittlich 14 Cent. 2017 ist der Preis pro Kilowattstunde bei stolzen 29 Cent angekommen. Damit gehört Deutschland zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen in Europa. Dabei geht über 50 Prozent des Strompreises an den Staat. Strom- und Umsatzsteuer, Konzessionsabgaben, EEG, KWK, Offshore- und § 19 NEV-Umlage… Die Liste der staatlichen Aufschläge ist lang. Unter anderem geht es hier um die Finanzierung der Energiewende. Rund 25 Prozent fallen dem Netzbetreiber für die Netznutzung zu, nur 21 Prozent der Kosten decken die eigentliche Stromerzeugung und den Vertrieb. Trotz des hohen staatlichen Anteils sind die Preise der einzelnen Stromanbieter sehr unterschiedlich – und genau hier liegt das Sparpotenzial eines Stromwechsels.

Stromwechsel dank Marktliberalisierung möglich

GeldDank der Öffnung des Strommarktes ist ein Stromwechsel problemlos möglich.

Lange Zeit war die Versorgung mit Strom und Gas Sache des Staates, es bestand keine Möglichkeit den Stromanbieter zu wechseln, da es in der eigenen Region lediglich einen Anbieter gab. Seit der Öffnung des Strommarktes 1998 ist das anders – jeder konnte sein Glück am Strommarkt versuchen und mittlerweile gibt es zahlreiche Stromanbieter, zu denen sich ein Wechsel lohnt. Auch bei den Stromkunden ist das mittlerweile angekommen und die jährliche Anzahl an Stromwechseln steigt. Wechselten 2007 lediglich 1,4 Millionen Haushaltskunden, waren es 2015 schon vier Millionen, Anzahl weiterhin steigend.

Stromwechsel zum günstigen Anbieter

Wie viel man durch einen Stromwechsel sparen kann, zeigt unser Stromvergleich innerhalb weniger Minuten. Anhand Ihrer Daten sucht der Vergleichsrechner passende Tarife aus einer umfangreichen Tarifdatenbank und listet diese preislich sortiert auf. Der eigentliche Anbieterwechsel ist über unseren Partner Verivox spielend einfach.

Man bucht den neuen Stromtarif und der Rest nimmt seinen Lauf. Noch nicht einmal die Kündigung für den alten Stromanbieter muss man selbst verfassen. Auch über eine Versorgungslücke muss man sich beim Stromwechsel keine Gedanken machen und selbst bei einer Störung oder technischen Problemen kann man weiterhin auf seinen ortsansässigen Netzbetreiber als Ansprechpartner zählen.

Strompreise vergleichen

Ein Stromwechsel schont den Geldbeutel

Wer es leid ist, einen nicht unerheblichen Teil seines Gehaltes auf die Stromrechnung verwenden zu müssen, der sollte über einen Stromwechsel nachdenken. Jeder Anbieter kalkuliert seine Preise anders und deckt die benötigte Energie aus unterschiedlichen Quellen, die ihn unterschiedlich viel kosten. Auch wenn man glaubt, einen günstigen Anbieter zu haben, lohnt sich der vergleichende Blick auf andere Versorger. Besonders Tarife beim Grundversorger der Region sind meist überdurchschnittlich teuer und bieten damit auch ein hohes Sparpotenzial. Und das Gute: Mit einem Stromwechsel kurbelt man zusätzlich den Markt an, sodass andere Anbieter gegebenenfalls mit weiteren Preisnachlässen reagieren, um ebenfalls Kunden zu gewinnen.

Umweltschutz

Stromwechsel für die Umwelt

Am Markt gibt es neben dem herkömmlichen Stromangebot mittlerweile auch viele Tarife, deren Energie zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt. So schont man die Umwelt und hilft mit dem Stromwechsel, die Energiewende voranzutreiben. Wer nun denkt, dass solch grüne Tarife besonders teuer wären, der irrt sich: Häufig gehören Ökostromtarife sogar zu den günstigsten Angeboten der Region.

Schließt man einen Ökostrom-Tarif ab, darf man jedoch nicht davon ausgehen, dass nun 100 Prozent grüner Strom aus der eigenen Steckdose kommt. Aus dieser kommt nämlich der lokal typische Energiemix: Im bundesdeutschen Durchschnitt sind das 2016 etwa 30 Prozent, was aber je nach Bundesland stark variiert. So gibt es beispielswiese im Norden, wo der Schwerpunkt der Windkrafterzeugung liegt, tendenziell mehr Ökostrom. Mit dem Abschluss eines Ökostromtarifes unterstützt man jedoch den Ausbau der regenerativen Energiequellen, denn der Ökostromanbieter speist genauso viel grünen Strom ins Netz ein, wie von Ihnen verbraucht wird.

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Viele gute Gründe für einen Stromwechsel

Es gibt also mehrere Gründe dafür, einen Stromwechsel ins Auge zu fassen: Die Auswirkungen auf die eigene Geldbörse sind für die meisten aber wohl am wichtigsten. Wer aus der Grundversorgung heraus zum günstigsten verfügbaren Anbieter wechselt, kann bei einem entsprechend hohen Verbrauch mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Probieren Sie doch einfach einmal unseren Stromrechner und überprüfen Sie, wie hoch Ihr eigenes Sparpotenzial beim Stromwechsel ist.

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