Heizstrom-Tarife vergleichen

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Kostenkontrolle: Passende Tarife für die Stromheizung

Unter den Begriff "Stromheizung" werden verschiedene Arten von elektrisch betriebenen Heizungen zusammengefasst, wobei man zwischen Heizungen, die die Wärme direkt abgeben, und Nachtspeicherheizungen, die in Schwachlastzeiten mit Nachtstrom aufgeladen werden sowie Wärmepumpen, unterscheidet.

Zu der ersten Gruppe gehören Heizgebläse und -strahler, Infrarot- und Direktheizungen sowie Elektroradiatoren, während Nachtspeicherheizungen in der Vergangenheit als Einzelspeicheröfen oder Fußbodenheizungen verbaut wurden.

Die Stromheizung weist einige Mankos auf

Stromheizungen sorgen eigentlich für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Einige Modelle sind mobil und können dadurch flexibel eingesetzt werden. Die Stromheizung wird an den im Haus befindlichen Stromkreislauf angeschlossen und kann sofort in Betrieb genommen werden. Damit entfallen Wartungs- und Installationskosten. Deshalb erscheint die Stromheizung auf den ersten Blick äußerst attraktiv.

Doch in Wahrheit handelt man sich mit ihr eine Menge Ärger ein. Egal ob Nachtspeicherheizung, Wärmepumpe oder Radiator: Das Heizen mit elektrischer Energie ist vergleichsweise teuer. Deshalb ist es hier besonders sinnvoll, sich nach einem günstigen Stromanbieter umzusehen.

Die Nachtspeicherheizung war schon kurz vor dem Aus

Darüber hinaus ist die Stromheizung auch klimaschädlich. Die Stromheizungen selber arbeiten zwar sauber und klimafreundlich, doch darf man bei dieser Rechnung die Stromgewinnung nicht außen vor lassen.

Bei der Stromproduktion in Kraftwerken wird eine beachtliche Menge Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Davon abgesehen benötigen Stromheizungen enorm viel Energie, um Wohnräume konstant warm zu halten. Dass der Stromverbrauch dabei erheblich steigt, ist klar.

Wachsendes Umweltbewusstsein, steigende Strompreise sowie die Stromsteuer haben ihr Übriges getan und die Stromheizung zum Auslaufmodell degradiert. Die Nachtspeicherheizung, welche der Renner unter den Stromheizungen war, sollte eigentlich spätestens 2020 von der Bildfläche verschwunden sein. Denn das Bundeskartellamt hatte festgelegt, dass ein Großteil der Nachtspeicherheizungen nach 30 Jahren ausgetauscht werden müssen. Nachdem die Regelung jedoch wieder zurückgezogen wurde, werden wohl auch weiter viele Menschen noch mit Strom heizen. Vor allem beim Neubezug einer Wohnung oder eines Hauses sollte man aber darauf achten, dass eine moderne Heizanlage eingebaut ist.

Zahl alternativer Anbieter hat zugenommen

Besonders schwierig waren die Zeiten für die Nutzer einer Nachtspeicherheizung, als spezielle Tarife nur über den teuren Grundversorger angeboten wurden. Mittlerweile haben die Anbieter spezieller Nachtstrom-Tarife zugenommen, weshalb sich ein Vergleich der Stromtarife bezahlt machen kann. Zusätzlich macht es aber auch Sinn, die regulären Stromtarife mit den speziellen Angeboten zu vergleichen.

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