Strom sparen ohne Komforteinbußen – so geht's!

Zwar gilt es inzwischen als notwendig und modern gleichermaßen, Strom zu sparen und nicht wie früher gedankenlos zu verbrauchen. Doch manche Skeptiker fürchten Einbußen beim Komfort, wenn sie auf die Verbrauchsbremse treten - zu Unrecht, wie wir meinen.

Strom sparenElektrogeräte sollten nicht im "Standby" laufen. Praktisch: Mit einer Steckerleiste kann man sie mit einem Klick ausschalten.

Strom sparen mit kleinen Helferlein

Es ist wie so oft im Leben: Wer sich gut organisiert, lebt leichter und hat weniger Stress. Das gilt auch beim Thema Strom sparen. Wenn man ein paar kleine Vorarbeiten erledigt hat, geht alles quasi von selbst. Sinnvoll ist es beispielsweise, abschaltbare Steckerleisten zu kaufen, die sich mit einem Klick ausschalten lassen. Einmal angeschlossen, und es entstehen keine Kosten mehr für Standby-Funktionen.

Eine sinnvolle Anschaffung sind auch LED-Birnchen, je nach Budget für so viele Lampen im Haus bzw. in der Wohnung wie möglich. Die LEDs gibt es inzwischen für fast jeden Bedarf. Sie sollten insbesondere dort verwendet werden, wo häufig Licht benötigt wird. Anders als die vielfach ungeliebten Energiesparlampen brauchen sie auch keine "Warmlaufphase".

Tipps zum effizienten Umgang mit Strom

Auch bei den täglichen Arbeiten in Küche, Bad und Keller kann man Strom sparen, ohne auf Komfort zu verzichten. Den Kochwaschgang können sich die meisten Haushalte sparen, bei der Spülmaschine reicht oft das Eco-Programm. Okay, es dauert ein bisschen länger als bei den anderen Programmen, weil mit weniger Hitze auskommen werden muss, aber die Strom- und Wasserverbrauchsbilanz kann sich sehen lassen.

Beim Kochen sollte man den Deckel auf dem Topf nicht vergessen und die Platte beim E-Herd schon kurz vor Schluss ausschalten, um die Nachwärme zu nutzen. All diese Dinge verschlechtern das Endergebnis in der Regel nicht, aber damit lässt sich ordentlich Strom sparen. Kühl- und Gefriergeräten sollte man rechtzeitig abtauen, bevor sich eine dicke Eisschicht bildet - nicht nur wegen des dann höheren Stromverbrauchs, sondern auch, um den Arbeitsaufwand möglichst gering zu halten. Besonders effizient sind natürlich neue Geräte: Sie verbrauchen bis zu viermal weniger Strom als solche, die schon 10 bis 15 Jahre auf dem Buckel haben. Effiziente Stromspartipps zeigen wir Ihnen weiter unten auf dieser Seite in der Zusammenfassung.

DSL-VergleichSchon mit kleinen Handgriffen lässt sich Strom sparen. Wem das noch nicht genug ist, der sollte seinen Stromvertrag prüfen.

Stromkosten sparen durch Anbieterwechsel

Die Königsdisziplin des Sparens ist aber der Check des eigenen Anbieters. Vor allem solche Verbraucher, die noch nie ihren Stromanbieter gewechselt haben, können hierbei richtig viel Geld sparen - und das ohne das Risiko, im Dunkeln zu stehen, falls wider Erwarten etwas schief geht.

Denn anders als beim Wechsel des Telefon- oder Internetanbieters garantiert bei Strom und Gas der Staat einen reibungslosen Übergang. Vielfach ist bei einem Wechsel des Anbieters eine dreistellige Summe an Ersparnis drin, die man im Vergleich zum vorherigen Versorger einspart - trotz gleichen kWh-Verbrauchs. Zudem hat man die Möglichkeit, sich den neuen Anbieter ganz gezielt nach Kriterien wie etwa dem Strommix oder dem Serviceangebot auszusuchen. Dafür sind Filter wie "nur Ökostromtarife anzeigen" oder die Bewertungen anderer Nutzer bei unserem Stromvergleich hinterlegt. Unser Stromrechner zeigt Ihnen so, was Sie sparen können - kostenlos und unverbindlich!

Dank Stromvergleich Geld sparen

Tipps zum Strom sparen

  • Energieeffiziente Geräte kaufen

    Schon beim Kauf von neuen Elektrogeräten sollte man auf deren Energieverbrauch achten. Viele Geräte sind mit speziellen Energiesparlabels ausgezeichnet. Die Energieklassen gibt es für alle gängigen Haushaltsgeräte - wie Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher oder Computer. Sparsame Geräte werden mit A+++ ausgezeichnet, Stromfresser mit der Klasse D oder noch schlechter.

    Mehr zum Thema "Stromsparen beim Fernseher"
  • Intelligent Sparen dank Smart Home

    Dank Smart-Home-Technologien kann besonders komfortabel Energie gespart werden. Grundlage dafür ist, dass elektronische Geräte im Haushalt aus der Ferne überwacht und gesteuert werden können. So sind der Kühlschrank, die Waschmaschine oder auch sämtliche Leuchten per Smartphone an- und ausschaltbar. Die Waschmaschine kann etwa so vom Büro aus angestellt werden, dass der Waschgang beendet ist, sobald man zuhause ankommt. Verwendet man Funksteckdosen, läuft die Maschine in der Zwischenzeit auch nicht im Stand-by. Die Technologien können als Einzel- oder Komplettsysteme angeschafft werden. Für Einsteiger bieten sich etwa intelligente Thermostate für die Heizung an. Ein anderes Instrument aus dem Smart-Home-Bereich sind digitale Stromzähler, sogenannte Smart Meter, mit denen man den Stromverbrauch zu jedem Zeitpunkt im Blick hat.

    Weitere Tipps zum Smart Home
  • Energiesparlampen oder LEDs nutzen

    Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom und haben eine höhere Lebensdauer als normale Glühlampen. Dafür haben sie den Nachteil, dass sie aufgrund giftiger Inhaltsstoffe über den Sondermüll entsorgt werden müssen. Alternativ kann man auch LED-Lampen einsetzen, die es mittlerweile auch in warmen Raumfarben gibt. Diese haben eine noch höhere Lebensdauer als Energiesparlampen und rechnen sich damit auf lange Sicht noch mehr. Unabhängig davon sollte man darauf achten, nur dort Licht anzuschalten, wo es wirklich gebraucht wird.

    Weitere Informationen zur LED-Lampe
  • Stromfresser aufspüren

    Viele elektrische Geräte wie Fernseher und Computer ziehen im Stand-by-Modus noch Strom und belasten damit den Geldbeutel. Sparfüchse sollten die Geräte besser ganz ausschalten. Praktisch sind hierbei Steckerleisten mit einem Schalter. So lassen sich gleiche mehrere Geräte auf einen Knopfdruck von der Stromzufuhr trennen.

  • Effizientes Kühlen

    Die Türen von Kühl- und Gefriergeräte sollten nicht über längere Zeit offen stehen. Außerdem sollten die Geräte regelmäßig abgetaut werden. Das Eis zehrt viel Energie. Auch sollte man es vermeiden, warmes Essen in den Kühl- oder Gefrierschrank zu stellen - sonst erwärmt sich das Gerät im Inneren und muss stärker gekühlt werden. Die Speisen sollte man vorher lieber auskühlen lassen. Achten Sie außerdem darauf, dass der Kühlschrank möglichst nicht neben dem Herd oder einer Heizung steht. Hilfreich ist zudem, dass der Kühlschrank möglichst gut gefüllt ist, da dann weniger warme Luft beim Öffnen eindringen kann. Andersrum kann man versuchen vor einen mehrwöchigen Urlaub alle Lebensmittel aus dem Kühlschrank zu verbrauchen und diesen dann ganz auszuschalten.

  • Strom sparen beim Kochen

    Beim Kochen sollte man möglichst immer einen Deckel für den Topf benutzen. Herdplatten und Ofen können schon kurz vor dem Ende der Garzeit ausgeschaltet werden, um die Nachwärme zu nutzen. Wasser erhitzt man energiesparender im Teekocher als auf dem Herd.

    Mehr Energiespartipps für die Küche
  • Strom sparen beim Waschen

    Waschmaschinen sollten immer möglichst voll beladen werden. Bei normal verschmutzter Wäsche reicht meist ein Waschgang mit 40 °C ohne Vorwäsche. Je höher die Temperatur beim Waschen, desto höher ist auch der Stromverbrauch. Jedoch sollte man darauf achten, ab und an auch mal sehr heiß (ab 60 Grad) zu waschen, um damit abzusichern, dass Bakterien in der Waschmaschine abgetötet werden, um damit üblen Gerüchen vorzubeugen. Wer einen Wäschetrockner nutzt, sollte die Wäsche vorher gut durchzuschleudern. So kann man beim Trocknen Zeit und Energie sparen, wobei es hier am besten wäre, die Wäsche grundsätzlich an der Luft trocknen zu lassen. Besonders in der Heizperiode ist das zudem eine günstige Methode, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

    Zum ausführlichen Ratgeber "Energiesparen beim Waschen"
  • Stromverbrauch bei PC und Co. fest im Griff

    Auch im Büro kann der Energieverbrauch gesenkt werden. Das sollte beim Gerätekauf beginnen. Es gibt nämlich auch hier Siegel, anhand derer man stromsparende Elektronik erkennen kann (z.B. "Energie Star"). Am PC selbst kann beispielsweise Strom gespart werden, indem die Helligkeit des Monitors heruntergeschraubt wird. Und wer auf den Bildschirmschoner verzichtet, spart ebenfalls Strom. Bei eingeschaltetem Bildschirm laufen nämlich auch Grafikkarte und Arbeitsspeicher weiter. Außerdem sollte man auch an Nebengeräte wie den Router oder Drucker denken.

    Weitere Tipps zum Stromsparen im Büro

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Strompreisvergleich

Wer seine Stromkosten weiter senken möchte, sollte die Möglichkeit nutzen, zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln.

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Stromanbieterwechsel

Ein Stromanbieterwechsel ist heute ohne großen Aufwand möglich. Wie der Wechsel funktioniert und was man beachten sollte, lesen Sie hier.

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Stromverbrauch senken

Es gibt diverese Möglichkeiten, um Stromfresser im Haushalt aufzuspüren - etwa intelligente Stromzähler.

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