CO2 sparen

Tipps: Mehr Klimaschutz beim Weihnachtsmenü und der Silvesterfeier

Klimaschutz an Weihnachten und Silvester: Das klingt erst einmal nach wenig Spaß. Aber gerade an den Feiertagen, wird mehr CO2 ausgestoßen, Strom verbraucht und Müll produziert. Wir geben Tipps für nachhaltiges Feiern ohne große Einbußen!

Champagner© by-studio / Fotolia.com

Berlin - Mit wenigen Verhaltensänderungen können Verbraucher auch in diesem Jahr die Feiertage genießen, ausgiebig schlemmen und feiern und gleichzeitig das Klima schonen. Ganz generell gilt es natürlich beim Kauf von Dekoration und Feuerwerk auf Nachhaltigkeit zu achten. Luftschlangen und Konfetti gibt es beispielsweise auch aus recyceltem Papier. Bei den Einladungen zu Weihnachten und Festen muss längst nicht mehr auf Papier zurückgegriffen werden: Hier stehen WhatsApp & Co. zur Verfügung.

Nachhalltig Silvester feiern

Eine Möglichkeit beim Feuerwerk das Klima zu schonen, ist beispielsweise mit Freunden und Nachbarn gemeinsam Raketen und Böller zu zünden, statt das jeder einzeln böllert. Beim Weihnachts- und Silvestermenü gilt: Unbedingt auf Plastikgeschirr verzichten! Wer an Silvester kleine Häppchen und Fingerfood serviert, kann sich dennoch den Abwasch sparen. Die Getränke bleiben übrigens auch im Balkon schön kühl - das spart Energie. Bei der Auswahl der Drinks kann man überlegen, ob es wirklich das importierte Heineken oder der Merlot aus Chile sein muss, schließlich gibt es etliche regionale Bier- und Weinsorten.

Tipps für einen klimafreundlichen Festschmaus

Für klimafreundlichere Feiertage hat "Klima sucht Schutz", eine vom Bundesministerium geförderte Kampagne, sieben einfache Tipps zusammengestellt. Zentral ist dabei, Klimasünder im Kühlschrank zu erkennen und die Klimabilanz beim Lebensmittel-Einkauf zu verbessern. Die Tipps dürfen natürlich auch nach Weihnachten und Silvester weiter beherzigt werden.

  • 1. Weniger Fleisch konsumieren: Schon mit zwei vegetarischen Tagen pro Woche kann man 99 kg CO2 pro Jahr vermeiden. Wer während der Feiertage nicht auf den Festtagsbraten verzichten möchten, kann auf Geflügel setzen. Denn: Ein Kilogramm Gänsebraten verursacht mit 3.5 kg nur ein Viertel der CO2-Emissionen eines Rinderbratens.
  • 2. Regionale und saisonale Produkte sollten auf der Einkaufliste stehen. Diese kommen ohne lange Transportwege oder beheizte Gewächshäuser aus. Auf diese Weise lassen sich pro Person 101 kg CO2 pro Jahr vermeiden.
  • 3. Wer sich ausschließlich von Bioprodukten ernährt, kann weitere 99 kg CO2 jährlich vermeiden.
  • 4. Frische Lebensmittel sollten gegenüber konservierter oder tiefgekühlter Ware bevorzugt werden, da auch bei der Lagerung CO2 verursacht wird.
  • 5. Für die Getränke zum Silvester- und Weihnachtsmenü sollten Mehrweg- anstatt Einwegflaschen genutzt werden. Mehrwegflaschen können bis zu 53mal wiederverwertet werden.
  • 6. Zu jedem Topf gibt es den richtigen Deckel. Außerdem sollten Töpfe und Pfannen auf das jeweilige Kochfeld passen. Mit dem passenden Deckel zum Topf braucht man zwei Drittel weniger Energie als ohne.
  • 7. Plätzchen sollten immer mit Umluft gebacken werden. So können mehrere Bleche gleichzeitig backen und auf das Vorheizen verzichten. Dabei sollte auch die Nachwärme beim Backen genutzt werden. Der Backofen kann also bereits einige Minuten früher ausgeschaltet werden.
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