DSL ohne Telekom

Das entbündelte DSL von congstar im Vergleich

Jetzt gibt es auch beim Telekom-Ableger congstar ein DSL-Produkt, das ohne einen Festnetz-Telefonanschluss auskommt. Für welche Kunden kommen die neuen Produkte in Betracht, und wie sortieren sie sich im Vergleich zum Wettbewerb ein? Unser Vergleich zeigt es.

congstar© congstar GmbH

Die am 19. August vorgestellten neuen Tarife der Telekom-Tochter congstar zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass im Gegensatz zu früher auf einen Telekom-Festnetzanschluss verzichtet werden kann. congstar (www.congstar.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) realisiert die neuen Tarife (ähnliche wie viele Konkurrenten) übers Internet, was für den Konzern deutlich kostengünstiger ist als übers Festnetz. Doch wie schaut es auf Kundenseite aus? Wir haben nachgerechnet!

Ähnliches Preisniveau

Preislich gesehen ist congstar nicht in neue Gefilde vorgedrungen. Die congstar-Komplettpakete beginnen bei 19,99 Euro und liegen insgesamt etwa auf gleicher Höhe mit denen der Konkurrenz. Eine Einschränkung gibt es, was den Zugang zu den neuen congstar-Paketen betrifft: Bis auf weiteres können nur solche Kunden congstar komplett buchen, die einen Festnetz-Telefonanschluss bei der Telekom haben. Dieser wird dann von congstar wieder deaktiviert, da er für entbündeltes DSL mit einem VoIP-Telefonanschluss ja eigentlich gar nicht nötig ist. Später sollen auch Kunden anderer Provider wie Alice oder 1&1 congstar komplett buchen können.

Kurze Mindestlaufzeit

Genauso wie bei den Wettbewerbern ist auch mit den neuen, entbündelten congstar-Paketen weder Call-by-Call noch Preselection möglich. Man ist also an die Telefontarife von congstar gebunden und kann keine günstigen Vorwahlen nutzen. Positiv schlägt bei congstar die geringe Mindestlaufzeit von nur einem Monat zu Buche - das gibt es sonst nur bei Alice. Subventionierte Hardware gibt es im Gegenzug freilich nicht bzw. nur dann, wenn man sich für 24 Monate an congstar bindet. Dann entfällt auch die Anschlussgebühr.

Fazit

All dies zeigt: Die neuen Produkte unterscheiden sich nur marginal von denen der Konkurrenz. Mal ist congstar einen Tick billiger, mal sind es die anderen. Auschlaggebend könnte sein, dass es sich um das erste IP-basierte Komplettprodukt des Telekom-Konzerns handelt - auch wenn congstar de facto ein eigenständiges Unternehmen ist. Wer mit der Telekom oder einem ihrer Tochterunternehmen gute Erfahrungen gemacht hat, wird sicher in Richtung congstar tendieren - zumal es in der jüngeren Vergangenheit schon mehrfach gute Noten für den Kundenservice der Kölner gegeben hatte.

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