Photovoltaik-Vergleich: Gezielt zur passenden Solaranlage

Beim Photovoltaik-Vergleich gibt es viele Knackpunkte. Das fängt bei den einzelnen Komponenten der Solaranlage an und hört längst nicht bei der Frage nach der Beschaffenheit des Daches auf. Auf unserer Übersichtsseite haben wir die zentralen Fragen für einen Angebotsvergleich zusammengefasst. Außerdem können Sie hier gezielt nach passenden Fachhändlern suchen.

Fragen zu Leistung und Ertrag: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Den Ertrag einer Photovoltaik zu ermitteln ist gar nicht so einfach. Pauschal können selbst Verkäufer solch eine Angabe gar nicht machen. Wie viel Strom eine Solaranlage erzeugt, hängt nämlich gewaltig davon ab, wie die Sonneneinstrahlung usw. am Standort ist und wie viel Platz für die Anlage zur Verfügung steht.

Daneben gibt es unterschiedliche Solarmodule, die sich sowohl im Preis als auch in ihrer Leistung unterscheiden. Die Leistung von Solarmodulen wird in Kilowattpeak (kWp) angegeben, ist aber dennoch nicht ohne weiteres vergleichbar. Interessanter ist nämlich, wie viele Module nötig sind, um an einem bestimmten Standort 1 kWp zu erzeugen. Und mit 1 kWp wiederum können etwa 800 bis 950 kWh im Jahr erzeugt werden. Für die Rentabilität stellt sich auch die Frage, wie viel Solarstrom überhaupt gebraucht wird. Ob sich eine Photovoltaikanlage überhaupt rentiert, muss in einem komplexen Zusammenhang betrachtet werden und hängt von vielen Faktoren ab.

Mit entsprechenden Fachbetrieben können genau diese Fragen und schwierigen Zusammenhänge geklärt und entsprechend die passende Solaranlage ausgesucht werden. Und genau hierbei unterstützt Sie unser Photovoltaik-Vergleich.

Photovoltaik-Vergleich richtig einsetzen und Fachhändler finden

Unser Photovoltaik-Vergleich stellt wichtige Fragen, mit denen dann Fachhändler in der Region für Sie ermittelt werden. Dabei geht es beispielsweise darum, was später mit dem Strom passieren soll oder ob Interesse an der staatlichen Förderung besteht. Unterhalb des Rechners finden Sie zu einzelnen Abfragepunkten eine kurze Erläuterung.

Wie wird der Solarstrom später genutzt?

Eigennutzung oder Einspeisung: Das ist die erste Frage, die beim Photovoltaik-Vergleich gestellt wird. Dabei müssen sich Stromerzeuger aber nicht für eine Variante entscheiden: Es kann auch ein Teil des Stroms genutzt werden und nur der überschüssige Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden. Was lohnt sich mehr? Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, weil beispielsweise wichtig ist, wann die Solaranlage installiert wurde. Das hängt etwa damit zusammen, dass die Einspeisevergütung immer wieder angepasst worden ist. Zeitweise gab es sogar eine Vergütung für den Eigenverbrauch, der auch nachträglich ausgezahlt wird, wenn die Anlage zum entsprechenden Zeitpunkt ans Netz ging.

Insgesamt zeichnet sich bei Neuinstallation aber ein Trend zur Eigenstromversorgung ab. Details sollten auch diesbezüglich mit dem Fachmann geklärt werden. Schließlich spielt bei der Frage auch mit rein, wie hoch der Stromverbrauch ist und wie viel Strom überhaupt erzeugt werden kann.

Wann wird der Strom aus der Photovoltaikanlage genutzt?

Diese Frage ist unter anderem wichtig, um zu entscheiden, ob ein Stromspeicher benötigt wird oder nicht. Das gilt natürlich nur für diejenigen, die den Solarstrom selbst nutzen wollen. Hierbei ist auch entscheidend, wie viele Personen im Haushalt leben und wie hoch der Stromverbrauch ist. Aber auch für die Netzeinspeisung und für den möglichen Ertrag der Solaranlage ist die Frage zentral. Für gewöhnlich wird am Tag am meisten Strom produziert. Sind zu diesen Stunden die meisten Mitglieder des Haushalts außer Haus, kann mehr Strom in das öffentliche Netz abgegeben und so der Gewinn über die Einspeisevergütung gesteigert werden.

Wie ist die Fläche für die Photovoltaikanlage beschaffen?

Wie bereits erwähnt, ist der Platz, der für die Anlage zur Verfügung steht, für den Angebotsvergleich entscheidend, vor allem hinsichtlich der Frage, ob sich die Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung überhaupt lohnt. Deshalb werden über den Vergleich mehrere Fragen zur Fläche für die Anlage gestellt. Soll die Solaranlage auf dem Dach installiert werden, spielt die Dachform und Ausrichtung eine Rolle und auch, ob Bäume oder andere Gebäude einen Schatten auf das Dach werden. Bei einer Freifläche für die Solarmodule fällt die Frage ob Sattel- oder Pultdach natürlich weg.

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Die Finanzierung der Solaranlage

Eine Photovoltaikanlage kann gekauft oder gemietet werden. Mietmodelle bieten beispielsweise Stromversorger an. Dabei wird ein Sonnendach gepachtet. Der Vorteil dabei ist, dass keine Eigeninvestition nötig ist. Wartung, Reparatur und die Photovoltaikversicherung werden vom Anbieter übernommen bzw. gestellt. Der Nachteil ist die vertragliche Bindung. Aber gerade für diejenigen, die nicht über eine entsprechende Fläche verfügen, kann diese Variante in Frage kommen. Unabhängig von Energieunternehmen können über sogenannte Solardachbörsen Freiflächen angeboten oder aber auch gesucht werden.

Wer eine Photovoltaikanlage kaufen möchte, sollte sich unbedingt über aktuelle Fördermöglichkeiten für die Finanzierung informieren und das auch dem Fachbetrieb mitteilen. Beispielsweise gibt es zinsgünstige Kredite von der KfW-Bank. Das gilt auch für Speicher für erneuerbare Energien.

Übrigens wird auch die Solarthermie über die KfW-Bank staatlich gefördert. Hierbei geht es aber um Solaranlagen, die der Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung dienen. Für die Solarthermie können neben günstigen Krediten auch Investitionszuschüsse beantragt werden.

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