Preissteigerungen

Zigaretten werden zur Jahresmitte spürbar teurer

Nun also doch: Obwohl die Branche noch Ende Januar heldenhaft verkündet hatte, die Erhöhung der Tabaksteuer (fast) aus eigener Tasche zu zahlen, werden Zigaretten jetzt doch teurer.

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Nun also doch: Obwohl die Branche noch Ende Januar heldenhaft verkündet hatte, die Erhöhung der Tabaksteuer (fast) aus eigener Tasche zu zahlen, werden Zigaretten jetzt doch teurer. Im Sommer soll die erneute Preiserhöhung greifen, hieß es am Dienstag.

20 Cent mehr pro Päckchen

Die Tabaksteuer war schon zum Jahreswechsel angehoben worden, doch zu diesem Zeitpunkt ließ die Branche verlauten, diese erneute Verteuerung nicht an die Kunden weitergeben zu wollen. Aus Angst vor einer massenhaften Abwanderung derselben zu Billigmarken oder Schmuggelzigaretten sollten lediglich die Margen für die Verkaufsstellen gekürzt werden. Nun also die Kehrtwende: Um rund 20 Cent werde ein Päckchen Zigaretten verteuert, hieß es aus dem Reemtsma-Konzern. Auch bei Branchenprimus Philip Morris wurden Preiserhöhungen angekündigt.

Schwellenwert von fünf Euro wird überschritten

Am 1. Januar war die dritte Stufe der Tabaksteuererhöhung in Kraft getreten, und eigentlich hätte eine Schachtel seitdem zehn Cent mehr kosten müssen. Doch die Branche fürchtete, dass sich noch mehr Raucher als bisher Billigmarken zuwenden oder gleich Schmuggelware kaufen. Laut Willy Fischel, dem Geschäftsführer der Tabakhändlerverbandes, traute sich die Branche - und dabei insbesondere Marken wie Marlboro, Lucky Strike und West - zunächst nicht über die Schallgrenze von fünf Euro pro Schachtel. So viel kostet derzeit ein Päckchen mit 19 Fabrikzigaretten von Marlboro.

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