Detaillierte Auskunft

Zeitung: Koalition beschließt Kennzeichnungspflicht für Strom

Offensichtlich haben sich SPD und Grüne auf eine Kennzeichnungspflicht für Strom geeinigt. Danach sollen Stromlieferanten nicht nur die Anteile von Kernkraft, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas sowie erneuerbaren Energien ausweisen, sondern auch Auskunft über die Kohlendioxidemissionen oder den radioaktiven Müll geben.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Hamburg (ddp/sm) - Energieversorger müssen ihren Endkunden künftig detaillierte Auskünfte über den gelieferten Strom erteilen. Darauf haben sich nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (Mittwochsausgabe) die Koalitionsfraktionen geeinigt. Danach sollen die Stromlieferanten nicht nur die Anteile von Kernkraft, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas sowie erneuerbaren Energien ausweisen, sondern auch Auskunft über die Kohlendioxidemissionen oder den radioaktiven Mülls geben, die bei der Stromerzeugung entstanden sind.

"Wir wollen mehr Transparenz für die Verbraucher schaffen", hieß es in der SPD-Fraktion zur Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes. Die Bundesregierung ist entsprechend der Brüsseler Elektrizitäts-Binnenmarkt-Richtlinie verpflichtet, die Kennzeichnung im nationalen Recht zu regeln.

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