Preissteigerungen

Wohnungspreise und Mieten werden 2013 weiter steigen

In deutschen Großstädten werden sowohl Wohnungspreise als auch Mieten im nächsten Jahr weiter steigen.

Straßenverkehr© ArTo / Fotolia.com

In deutschen Großstädten werden sowohl Wohnungspreise als auch Mieten im nächsten Jahr weiter steigen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat die Entwicklung in 25 deutschen Großstädten untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass die höchsten Steigerungsraten in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt am Main zu verzeichnen sind. Dabei erhöhen sich die Wohnungspreise schneller als die Mieten.

"Die zunehmende Wohnungsknappheit in vielen Großstädten ist eine wesentliche Ursache des teils starken Preisanstiegs", sagt Konstantin K. Kholodilin, Ökonom am DIW Berlin, in einer Pressemitteilung.

6,5 Prozent höhere Kosten pro Jahr

Im Durchschnitt haben die Wohnungspreise in den 25 untersuchten Städten innerhalb der vergangenen fünf Jahre um 6,5 Prozent pro Jahr zugelegt. Zurückgehende oder gleichbleibende Preise gab es aber auch, unter anderem in Dortmund, Duisburg und Wuppertal. Die Mieten gingen um 1,8 Prozent pro Jahr nach oben, gesunken sind sie in keiner der 25 Städte.

Prognose für 2013

Die Autoren der DIW-Studie prognostizieren bis zum Herbst 2013 einen weiteren Anstieg der Wohnungspreise. In fünf Städten werde der Anstieg voraussichtlich über zehn Prozent liegen: Berlin, Augsburg, Hamburg, München und Nürnberg. Mit knapp zehn Prozent liegt Dresden an sechster Stelle. In den Städten des Ruhrgebiets werden die Preise wahrscheinlich weitgehend konstant bleiben. Auch die Mieten werden meist weiter steigen, wenn auch mit geringeren Wachstumsraten.

Das könnte Sie auch interessieren
  • 5G-Antenne Telekom

    Telekom startet 5G-Ausbau und unlimitierten Datentarif

    Die Telekom beginnt ihren 5G-Ausbau an sechs Standorten und bietet bereits jetzt die Möglichkeit, entsprechende Tarife zu buchen. Die Verträge bieten unbegrenztes Datenvolumen und kosten rund 75 und 85 Euro.

  • mobiles Internet

    Analyse: Bafög-Wohnpauschale liegt oft deutlich unter Mietpreisen

    Der Anteil beim Bafög, der Studenten einberechnet wird, um die monatliche Miete zu zahlen, reicht in vielen Städten bei weitem nicht aus, zeigt eine aktuelle Untersuchung. Bis zu 465 Euro kann die Differenz demnach erreichen.

  • Autoversicherung

    Bis zu 1400 Euro Unterschied bei Kfz-Versicherung

    Rechtzeitig vor dem Kündigungsstichtag 30. November veröffentlichte das Institut für Versicherungswirtschaft am Montag in Berlin eine Studie, der zufolge die Preisunterschiede bei Kfz-Versicherungen bis zu 412 Prozent oder 1.410 Euro betragen können.

  • Strommast

    Bürger können beim Ausbau des Stromnetzes mitreden

    Die Bundesnetzagentur hofft auf viele Stellungnahmen von Bürgern zum weiteren Ausbau des Stromnetzes. Präsident Jochen Homann gab am Donnerstag in Berlin den Startschuss für die Bürgerbeteiligung am Netzentwicklungsplan 2012, mit dem das Hochspannungsnetz für die Energiewende fit gemacht werden soll.

  • München

    Wohnungen in München so teuer wie nie

    Dass München ein besonders teures Pflaster zum Wohnen ist, ist bekannt.

Alle Tarif- und Preisangaben brutto. Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen. Beachten Sie Preise und AGB der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.
Top