Preissteigerungen

Wo Reisen im Jahr 2016 teurer wird

Reisen wird im Jahr 2016 wohl insgesamt etwas teurer werden; es spielt jedoch auch eine Rolle, wohin es einen verschlägt.

Mobiles Internet Ausland© drubig-photo / Fotolia.com

Reisen wird im Jahr 2016 wohl insgesamt etwas teurer werden; es spielt jedoch auch eine Rolle, wohin es einen verschlägt. Die Hotelpreise dürften im kommenden Jahr in allen Weltregionen steigen, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt, so das Ergebnis des "2016 Global Travel Price Outlook" der Global Business Travel Association (GBTA) und des Geschäftsreiseveranstalters Carlson Wagonlit Travel. Die Flugpreise bleiben dagegen eher stabil und steigen nur in bestimmten "Hotspots", wo Geschäftsreisen stark zunehmen.

Hotelpreise ziehen besonders in Nordamerika an

Eine starke Nachfrage nach Übernachtungen führt dazu, dass im kommenden Jahr die Hotelpreise anziehen. Besonders bei Reisen nach Nordamerika kommt es zum Preisanstieg (4,3 Prozent), gefolgt von Lateinamerika (3,7 Prozent) und der Region Asien-Pazifik (3,0 Prozent). Die Preiserhöhungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika fallen mit durchschnittlich 1,8 Prozent moderater aus.

Wo Reisen per Flugzeug teurer werden

Sechs sogenannte "Hotspots" für Geschäftsreisen hat die GBTA ausgemacht; Flugreisen nach Kolumbien, Mexiko und Singapur werden demnach 3,0 Prozent teurer werden. Außerdem muss man für Flüge nach Indien, China und Australien zwischen 2,6 und 2,8 Prozent mehr bezahlen. Der größte Preisanstieg jedoch ist für Reisen nach Venezuela zu erwarten: Eine hohe Inflation, niedrige Ölpreise und eine an den US-Dollar gebundene Währung führen zu einer prognostizierten Preiserhöhung von 6,3 Prozent für Flüge in das südamerikanische Land.

Meetings und Events

Ein weiterer Kostenfaktor für Geschäftsreisende ist der Bereich Meetings. Hier prognostiziert die GBTA ebenfalls höhere Preise. Während die Gruppen deutlich größer werden, steigen die Preise aber nur leicht. Ausnahmen sind die Region Asien-Pazifik mit rund 5,0 Prozent und wiederum Nordamerika mit 4,5 Prozent. Hier sind es unter anderem die Kosten für Essen und Getränke, die Preistreiber sind.

Ausführliche Infos zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Top