Preissteigerungen

Wo im Urlaub versteckte Kosten lauern

Das gesamte Jahr über wimmelt es nur so von Urlaubsschnäppchen und Reiseangeboten.

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Das gesamte Jahr über wimmelt es nur so von Urlaubsschnäppchen und Reiseangeboten. Egal ob All-Inklusive, Rucksack-Tour oder bei der Anreise: Überall lauern Kostenfallen, über die man sich im Vorhinein klar sein sollte. Manche versteckten Kosten gibt es schon immer, andere kommen erst durch gesetzliche oder gesellschaftliche Veränderungen zustande.

Preissteigerungen in der Gastronomie

Ein gutes Beispiel liefert das Leitungswasser in den Kaffeehäusern in Wien. Traditionell wurde ein Glas Wasser zum Kaffee gratis gereicht. So ist das längst nicht mehr, berichtet bild.de. Demnach hat die Arbeiterkammer Wien bekannt gegeben, dass von 30 bisher überprüften Kaffeehäusern und Restaurant bereits 27 eine Bezahlung für das Wasser verlangen. Mit bis zu 3,60 Euro schlägt der halbe Liter, den man für gratis gehalten hatte, zu Buche. Rechtlich ist das gestattet, sobald das Getränk auf der Karte aufgeführt wird.

Ein anderes Beispiel für versteckte Kosten liefert der Service auf einer Kreuzfahrt. Nicht selten wird ein Trinkgeld für das Personal ohne vorherige Information von der Kreditkarte abgebucht. Auch hier gibt es die gesetzliche Regelung, dass dies gestattet ist, sofern die Service-Entgelte in der Gesamtrechnung der Reise bereits berücksichtigt wurden. Laut bild.de kommen viele ausländische Reedereien der seit 2013 bestehenden Regelung aber nicht nach und buchen im Nachhinein noch ab.

Entgelte für Transport und Logis

Was den Transport angeht, weisen einige Städte gewisse Besonderheiten auf. So können Besucher in Teilen Frankreichs die Taxifahrt für sich und für ihre Koffer zahlen. Gleiches gilt übrigens auch für Würzburg oder Saarbrücken, wo größere Gepäckstücke mit bis zu sechs Euro verrechnet werden. Im Hotel, der Pension oder Ferienwohnung angekommen, sollte man sich bereits vor der Ankunft erkundigt haben, ob es eine Bettensteuer (oder City-Tax) gibt. Bereits in 20 Städten in Deutschland wird eine Gebühr für die Übernachtung verlangt; auch in Amsterdam, Paris oder Rom muss diese entrichtet werden. Nicht immer wird vorab darüber informiert.

500-Euro-Souvenirs

Für alle All-Inklusiv-Urlauber lohnt sich der Blick ins Kleingedruckte. Dass es allerhand Extras gibt, die auch extra kosten, ist zwar bekannt. Aber Unterscheidungen bei großen (teuren) oder kleinen (kostenlosen) Wasserflaschen – solche Details können auch erst später auf der Rechnung auftauchen.

Eine der größten Gefahren verbirgt sich hinter den beliebtesten Urlaubsmitbringseln – den Fotos. Eine Fotografie auf dem Skywalk im Grand Canyon kann den unbedachten Urlauber 500 US-Dollar kosten, denn Fotografieren ist hier nicht gestattet. Wer sich mit den römischen Soldaten vor dem Kolosseum in Rom knipsen lassen will, zahlt laut "Bild" bis zu zehn Euro.

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