Offshore-Windparkprojekte

Wirtschaftsverband Windkraftwerke begrüßt Kurs der Bundesregierung

Der Zusammenschluss von Windparkbetreibern erhofft sich von der positiven Haltung der Bundesregierung zu Offshore-Anlagen weitere Impulse zum Ausbau dieser Technologie.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW), ein Zusammenschluss von Unternehmen, die in Deutschland Windparks planen und betreiben, begrüßt nachdrücklich, dass sich die Bundesregierung eindeutig für den schnellen Ausbau von Offshore-Windparks vor den deutschen Küsten ausspricht. Dies gilt insbesondere für die vom Bundesumweltministerium vertretene Linie, die jetzt bei einer Fachtagung in Berlin noch einmal unterstrichen wurde.

Windkraft sei die erneuerbare Energie, mit der besonders schnell und effizient Ersatz für herkömmliche fossile Energieträger wie Öl und Erdgas geschaffen werden könne. Aber auch für Atomkraftwerke könne die Windkraft im Verbund mit anderen erneuerbaren Energien ein unendlich verfügbarer Ersatz sein. Somit leiste die Windkraft einen schnellen Beitrag zur Schonung des Klimas aber auch der Schonung der begrenzten Ressourcen herkömmlicher Energien, begründete der Verband. Besonders groß sei dabei das Potenzial auf hoher See. Wissenschaftliche Untersuchungen hätten gezeigt, dass der gesamte europäische Strombedarf aus Offshore-Windparks gedeckt werden könnte. Daher sei es wichtig, dass Deutschland den Weg zum schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien fortsetze und somit eine Wende in der Energieerzeugung einleite, forderten die Windparkbetreiber in Berlin. Auf diese Weise könne gleichzeitig dazu beigetragen werden, die erneuerbaren Energien weltweit voran zu bringen.

Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke erwartet von der politischen Unterstützung der Bundesregierung und insbesondere des Bundesumweltministeriums noch mehr Impulse für die zügige Planung und Umsetzung von Offshore-Windparks wie auch für den weiteren Ausbau der Windkraft an Land.

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