Leitmesse

Wirtschaftskrise: Ostdeutsche Firmen meiden die CeBIT

Wegen der weltweiten Wirtschaftskrise zieht sich ein großer Teil der ostdeutschen IT-Branche von der Computermesse CeBIT (3. bis 8. März) in Hannover zurück. Mit einer Ausnahme: Thüringen.

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Leipzig (ddp/cm) - "Aus den neuen Ländern und Berlin kommen in diesem Jahr etwa 15 Prozent weniger Aussteller als im Vorjahr", sagte der Cebit-Repräsentant für Ostdeutschland, Frank Walther der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstagsausgabe) laut Vorabbericht.

Thüringen ist die Ausnahme

Einziger positiver Ausreißer in Ostdeutschland ist dem Blatt zufolge Thüringen, das in diesem Jahr 51 Aussteller nach Hannover schickt - sieben mehr als im Vorjahr. Der lange Zeit krisengeschüttelte Jenaer Softwarehersteller Intershop will sich nach zweijähriger Abstinenz ebenfalls mit einem Stand beteiligen. Insgesamt sind auf der CeBIT in diesem Jahr 4300 Aussteller aus 69 Ländern vertreten. Das sind 1545 Aussteller weniger als im Vorjahr.

Immer wichtiger für Kontake

"Die Cebit hat ihr Profil geschärft, lockt immer mehr Entscheider, wird also immer wichtiger, um Kontakte zu knüpfen", sagte Pressesprecherin Ute Danz. Sachsen, nach Berlin stärkster Vertreter aus dem Osten, verzeichnet dagegen einen besonders starken Ausstellerrückgang: Statt 70 Aussteller 2008 werden in diesem Jahr nur 58 in Hannover vertreten sein. Im Rekordjahr 2006 waren es laut sächsischem Wirtschaftsministerium noch 79 Vertreter.

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