Preissteigerungen

Winterdienst wird teilweise um ein Drittel teurer

Die anhaltende winterliche Witterung beschert einigen Gemeinden, vor allem im süddeutschen Raum, zusätzliche Kosten.

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Die anhaltende winterliche Witterung beschert einigen Gemeinden, vor allem im süddeutschen Raum, zusätzliche Kosten. So wird beispielsweise aus der Region um Augsburg berichtet, dass das fortlaufende Pendeln zwischen Frost und Nässe die Einsatzintensität der Winterdienste in die Höhe geschraubt hat.

Viel Nässe, kaum Hochdruckwetter

Einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zufolge sei alleine die Straßenmeisterei in Günzburg im laufenden Winter an 49 Tagen insgesamt 101 Einsätze gefahren. Vielfach seien die Mitarbeiter von den wechselnden Wetterlagen überrascht worden. Zudem seien kaum stabile Tage mit Hochdruckeinfluss zu verzeichnen gewesen. Deshalb gehe das Straßenbauamt in Krumbach davon aus, dass die Kosten für den Winterdienst in diesem Jahr um rund ein Drittel steigen werden, so der Bericht. Statt 1,81 Millionen Euro wie im Vorjahr müsse man nun mindestens 2,3 Millionen Euro ausgeben.

Effizientere Salzstreuung

Gleichwohl sei der Winter 2012/2013 nicht unüblich. Allerdings habe man im Vorjahr nach zuvor zwei sehr harten Wintern relativ kostengünstig wirtschaften können, so die Auskunft des Bauamtes. Lieferengpässe beim Streusalz habe es nicht gegeben, hieß es aus der Region. Auch hätten andere Kommunen bislang nicht in Krumbach um Salz nachgefragt, wird der Leiter des Bauamtes von der Zeitung zitiert. Trotz der höheren Einsatzfrequenz habe man nicht sehr viel mehr Salz verbraucht als zuvor, was auf die Anschaffung "wegeabhängiger Streusysteme" zurückzuführen sei, mit denen die Fahrzeuge aufgerüstet wurden.

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