Sauber!

Wesertal: Naturstrom-Aktion läuft noch bis 31. März

An der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Wesertal-Netzgebiet hatte die Windkraft 2001 einen Anteil von 80,6 Prozent, die Wasserkraft 6,4 Prozent und die Biomasse 12,5 Prozent. Der Anteil an Strom aus Photovoltaik stieg von 0,2 auf 0,5 Prozent. Wer sich noch bis Ende März für den Naturstrom entscheidet, bekommt "Wechselgeld".

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Wer noch von der Wechselgeld-Aktion für den Naturstrom-Tarif "Wesertal proNatur" profitieren will, sollte sich beeilen: Nur noch bis zum 31. März 2002 erhalten die Kunden des heimischen Energieversorgers Wesertal, die zum Naturstrom-Tarif wechseln, als Dankeschön ein "Wechselgeld" von 12,78 Euro.

Mit "Wesertal proNatur" haben die Verbraucher die Möglichkeit, die Energiegewinnung aus heimischen, regenerativen Energiequellen zu fördern. Der Mehrpreis von 2,55 Cent pro Kilowattstunde wird in den Bau regenerativer Stromerzeugungsanlagen in der Region investiert. So ist jetzt mit den erzielten Mehreinnahmen aus "Wesertal proNatur" auf dem Dach des Wesertal Service Centers in Bodenwerder eine Photovoltaik-Anlage installiert worden, die nun mehr als 2500 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt. 2001 speisten zudem insgesamt 79 Windenergieanlagen 67,6 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz von Wesertal ein – eine Steigerung von 87 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. An der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Wesertal-Netzgebiet hatte die Windkraft 2001 einen Anteil von 80,6 Prozent, die Wasserkraft 6,4 Prozent und die Biomasse 12,5 Prozent. Der Anteil an Strom aus Photovoltaik stieg von 0,2 auf 0,5 Prozent an. Insgesamt speisen inzwischen 242 Sonnen-Kraftwerke (2000:101 Anlagen) ins Wesertal-Netz Strom ein.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Alternative Stromerzeugung

    Studie: 34 Prozent Ökoenergie-Anteil ist bis 2030 möglich

    Die EU-Länder wollen den Anteil an Ökoenergie beim Strommix bis 2030 auf 27 Prozent erhöhen. Einer aktuellen Studie zufolge ist aber ein deutlich höherer Anteil erreichbar und gleichzeitig könnten so Milliarden bei der Stromerzeugung gespart werden.

  • Elektrizität

    Stromnetz-Eingriffe: Mitnetz zahlt Entschädigungen in Millionenhöhe

    Wenn zu viel Energie in das Stromnetz gelangt, droht die Gefahr einer Überlastung. Deshalb greifen Netzbetreiber ein, auch mit der Abschaltung von Energieanlagen. Die Betreiber der Anlagen werden dafür entschädigt. Das kostet die Netzbetreiber jährlich Millionen.

  • Strompreise

    Wesertal bietet "50 Cent-Bonus" für Photovoltaik-Anlagen

    Seit Beginn des Jahres wird jede Kilowattstunde Solarstrom nur noch mit 48,10 Cent anstatt mit 50,62 Cent vergütet. Der Regionalversorger Wesertal zahlt den Kunden, die sich erst jetzt für eine eigene Photovoltaikanlage entschieden haben, den Differenzbetrag. Zudem gibt es bei zu geringer Sonneneinstrahlung eine Art "Schlechtswettergeld".

  • Stromnetz Ausbau

    Stromerzeugung 2001: Sieben Prozent Ökostrom

    Im vergangenen Jahr wurden mit 36 Milliarden Kilowattstunden etwa sieben Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus regenerativen Energieträgern erzeugt. Dabei lieferte die Wasserkraft 19,8 und die Windkraft 11,5 Milliarden Kilowattstunden.

  • Strom sparen

    Kongress: Windkraft in Deutschland

    Windkraft ist in Deutschland nicht unumstritten, erzeugt jedoch im Bereich der regenerativen Energien den meisten Strom. Über aktuelle und allgemeine Probleme dieser Energieerzeugungsart informiert der VWEW ab 28. Februar in Bremen.

Top