Unterirdische Verlegung forcieren

Weg für schnelleren Stromnetz-Ausbau freigemacht

Die deutschen Stromnetze sollen schneller ausgebaut werden können. Der Bundesrat stimmte am Freitag einem Gesetz zu, mit dem die Planungs- und Genehmigungsverfahren für 24 wichtige Vorhaben beschleunigt werden können. Außerdem sollen mit dem Gesetz auch der Bau und die Verlegung von Hochspannungsleitungen unter die Erde forciert werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Anwohner hatten zuletzt verstärkt gegen den Ausbau von Stromleitungen protestiert und gefordert, die Kabel unter der Erde zu verlegen. Das Bundeswirtschaftsministerium und der Branchenverband BDEW warnt allerdings vor höheren Kosten und höheren Strompreisen durch unterirdische Leitungen.

Stromnetz-Ausbau für Windenergie nötig

Die neuen Höchstspannungsnetze sollen vor allem den Strom aus Windkraftanlagen, aber auch aus neuen und effizienteren konventionellen Kraftwerken zum Verbraucher transportieren. Von dem Gesetz könnten zudem Windkraftanlagen profitieren, die Energie in verbrauchsarmen Zeiten speichern und dann wieder abgeben, wenn der Strombedarf besonders groß ist.

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