Energieverbrauch

Waschen und Spülen: Besser nicht auf Kurzprogramme setzen

Geschirrspüler und Waschmaschinen bieten oft auch Kurzprogramme an. In Sachen Energieverbrauch bringt das aber Nachteile mit sich, warnt die Initiative Hausgeräte+. Aber auch die Waschwirkung ist demnach geringer als bei normalen Programmen.

25.06.2020, 08:23 Uhr (Quelle: DPA)
EnergieeffizienzBei Kurzprgrammen ist der Energieverbrauch höher, erklärt die Initiative Hausgeräte+.© Stefan Redel / Fotolia.com

Schnell noch den Geschirrspüler anwerfen, bevor der Besuch kommt oder kurz das Hemd waschen für das Date am Abend - viele Verbraucher nutzen Kurzprogramme. Doch je kürzer die Wasch- oder Spülmaschine läuft, desto höher der Energieverbrauch.

Die Initiative Hausgeräte+ rät daher zu möglichst langen Laufzeiten bei Waschmaschinen oder Geschirrspülern. Dann sind die Stromkosten geringer. Durch längere Waschphasen kann das Waschmittel besser wirken, und die Maschinen müssen nur für kurze Zeit auf hoher Temperatur laufen. Am effizientesten sind die umweltfreundlichen Eco-Programme. Diese benötigen mitunter aber bis zu vier Stunden.

Nachteile bei kurzen Waschzeiten

Bei längeren Waschzeiten darf die Wäschetrommel oder der Geschirrspüler auch maximal beladen werden. Kurzprogramme hingegen eignen sich nur zum Waschen von kleineren Beladungsmengen.

Ein Kurzwäscheprogramm, das nur 20 oder 30 Minuten dauert, kann außerdem in seiner Waschwirkung nicht mit der längeren Wäsche mithalten. Für stark verschmutzte Kleidung oder Geschirr ist daher ein langes Waschprogramm das Richtige.

Tipp: Startzeit-Funktionen nutzen

Bei modernen Geräten können Verbraucher oftmals auch die Startzeit voreinstellen. Die Maschine kann so im Sparmodus laufen, während man selbst noch im Büro sitzt. Pünktlich zum Feierabend ist die Wäsche dann fertig. Wenn man die Programmvorwahl nutzt, rät Hausgeräte+ zu Geräten mit Komplettschutz vor Wasserschäden.

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