Ab 27. November

Vodafone vereinheitlicht Datentarife in Westeuropa

An den Preisen innerhalb Deutschlands ändert sich nichts, doch im Ausland wird die mobile Internet-Nutzung in vielen Fällen günstiger. Ein Festpreissystem soll für mehr Transparenz sorgen.

Handy Tarife© Udo Kroener / Fotolia.com

Die Kosten für die mobile Datenkommunikation werden für Vodafone-Kunden in Westeuropa bald in vielen Fällen günstiger. Ab 27. November gelten in allen westeuropäischen Vodafone– und Vodafone-Partner-Netzen einheitliche Preise. So kosten 100 Kilobyte sowohl in den MobileData- als auch in den BusinessData-Tarifoptionen jeweils 59 Cent. GPRS-by-Call-Kunden zahlen im Portal Vodafone live! künftig nur noch 29 Cent je 10 Kilobyte.

Bisher waren die Preise für den mobilen Internetzugang in allen Ländern meist unterschiedlich – abhängig von den jeweiligen Kosten des ausländischen Netzbetreibers. Zukünftig gelten in allen Vodafone- und Vodafone-Partnernetzen in Westeuropa einheitliche Datentarife. Die neuen Preise gelten für die Kunden ab dem genannten Datum automatisch.

In den Tarifoptionen MobileData M/L/XL sowie BusinessData M/L/XL/XXL kosten 100 Kilobyte Datenversand künftig 59 Cent. Hinzu kommen einmalige Verbindungskosten von 40 Cent. Damit wird die Übertragung insbesondere großer Datenmengen im Ausland – beispielsweise von E-Mails – preiswerter. Auch Kunden im GPRS-by-Call profitieren von den neuen Tarifen, denn die Nutzung des Vodafone Live!-Portals im Ausland wird ebenfalls günstiger: Der Preis pro 10 KB wird zum 27. November von 39 Cent/10 KB auf 29 Cent/10 KB gesenkt. Die Online-Gebühr von neun Cent pro Stunde und je Verbindung bleibt unverändert. GPRS-by-Call-Kunden, die außerhalb des Vodafone live!-Portals surfen, zahlen weiterhin 39 Cent für zehn Kilobyte.

Die neuen, einfacheren Tarife gelten in den wichtigsten westeuropäischen Vodafone- und Vodafone-Partnernetzen: Großbritannien (Vodafone), Niederlande (Vodafone), Finnland (Radiolinja), Österreich (Mobilkom), Italien (Vodafone), Spanien (Vodafone), Dänemark (TDC), Schweden (Vodafone), Irland (Vodafone), Frankreich (SFR), Belgien (Proximus), Griechenland (Vodafone), Portugal (Vodafone), Schweiz (Swisscom). Die GPRS-Nutzung ist für Vodafone-Kunden bis Ende September in über 30 Ländern möglich.

Auch in Vodafone-Netzen außerhalb Westeuropas und in Nicht-Vodafone-Netzen wird die Datennutzung billiger: Das bisherige Terminierungsentgelt von 1,16 Euro pro Megabyte entfällt. Damit setzt sich der Preis für die mobile Datennutzung in diesen Ländern nur aus dem Preis des ausländischen Netzbetreibers zuzüglich eines Bearbeitungsaufschlages von 25 Prozent und einer Onlinegebühr von 9 Cent pro Stunde und pro Verbindung zusammen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Bußgeld

    Bußgeldbescheid aus dem Ausland – besser sofort handeln

    Auf Bußgeldbescheide aus dem Ausland sollten Autofahrer besser sofort reagieren, rät der Automobilclub von Deutschland. Ist der Bescheid nämlich erstmal rechtskräftig, kann es schwierig werden noch einmal Einspruch einzulegen.

  • Taschenrechner

    EU-Vergleich: Strom ist in Deutschland am teuersten

    Während Strom in Bulgarien im Schnitt 9,8 Euro pro 100 Kilowattstunden kostet, zahlen die Deutschen einer Auswertung zufolge 30,5 Euro für dieselbe Menge. Damit kostet Strom hierzulande am meisten. Beim Gas sieht es hingegen anders aus.

  • Handytarife

    Vodafone kauft Mobilfunk-Rechte an der Champions League

    Schon am morgigen Dienstag geht's los: Dann können Vodafone-Kunden in zwölf Ländern exklusiv Champions-League-Dienste wie etwa Near-live-Videoclips, Spielberichte, Logos oder Klingeltöne abrufen.

  • Festnetz

    OneTel: Jetzt Auslandsgespräche minutengenau

    Bislang galt für die Nebenzeit bei Auslandsgesprächen eine ungünstige Zwei- oder Vier-Minuten-Taktung. Ab morgen gilt für sämtliche Gespräche in den Tarifen 01086 by Call und 01086 Premium Call der Minutentakt.

  • Telefon

    01039 erhöht Auslandstarife zum Teil erheblich

    Bei Telekommunikation mit 01039 gibt es diverse Tarifänderungen zu vermelden. Fast alle gängigen Auslandstarife wurden geändert, zumeist deutlich nach oben. Vor allem Europa wurde verteuert.

Top