Einfacher Wechsel

Verbraucherschützer raten zum Vergleich der Stromanbieter

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt den Bürgern mit Blick auf die zum Jahreswechsel anstehenden Strompreiserhöhungen einen genauen Vergleich der Anbieter und deren Tarife. Im Internet ließen sich die im eigenen Wohnort verfügbaren Anbieter auflisten und bestens vergleichen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Mehr als die Hälfte der Stromkunden seien noch immer "Tarifkunden" ohne Sondertarife, sagte Jürgen Schröder von der Verbraucherzentrale der Nachrichtenagentur ddp in Düsseldorf. Zudem hätten mehr als die Hälfte der Stromkunden ihre Anbieter noch nicht gewechselt.

Nach Angaben von Schröder kann jeder Bürger zum Beispiel über das Internet die Anbieter an seinem Wohnort auflisten lassen und deren Angebote vergleichen. Nach Ansicht des Experten stellt ein Wechsel kein großes Problem da. Sollte der neue Anbieter pleite gehen und keinen Strom mehr liefern können, müsste der Gebietsversorger in die Bresche springen.

Deutschland liegt den Angaben zufolge bereits jetzt in der europaweiten Spitzengruppe von Ländern mit den höchsten Strompreisen. Nur in Dänemark, Italien und den Niederlanden seien die Tarife ähnlich hoch.

Beim nordrhein-westfälischen Landesenergieministerium liegen bisher 111 Anträge auf Strompreiserhöhungen zum 1. Januar 2007 vor. Das Ministerium muss die Anhebungen, die im Schnitt bei acht Prozent liegen, genehmigen. Es kündigte eine sorgfältige Prüfung an.

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