CO2-Vorgabe

Vattenfall verkauft Anteil am Kohle-Kraftwerk Rostock

Vattenfall hat seinen Anteil von 25 Prozent am SteinkohleKraftwerk Rostock an die RheinEnergie AG, Köln, verkauft. Der Kaufpreis liege im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, wie Vattenfall am Dienstag in Berlin mitteilte. RheinEnergie übernimmt außerdem noch den RWE-Anteil.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Das Geschäft gilt ab dem heutigen 1. Februar. Der Stromanbieter RheinEnergie übernehme darüber hinaus auch den Anteil der RWE AG, Essen, in Höhe von 24,6 Prozent. Die weiteren 50,4 Prozent würden weiterhin von der EnBW AG gehalten. Das Kraftwerk Rostock verfüge über eine Leistung von 553 Megawatt und liefere zudem Fernwärme in das Netz der Stadtwerke Rostock. Die schwedische Regierung als Besitzer von Vattenfall hatte dem Unternehmen kürzlich vorgegeben, in Zukunft deutlich weniger C02 zu produzieren.

"Mit dem Verkauf der Anteile setzen wir unsere Unternehmensstrategie, im Zuge derer wir uns von Minderheitsanteilen trennen, weiter konsequent um", erklärte Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender beim Stromanbieter Vattenfall. Das Unternehmen verfügte per Ende 2009 noch über 31,58 Prozent am Berliner Gasversorger Gasag, über 33,33 Prozent am Atomkraftwerk Stade, über 21,28 Prozent an der Energie Sachsen Ost in Dresden und über 24,9 Prozent an den Stadtwerken Kassel.

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