Solarwirtschaft vs. Monti

UVS: Förderung von Ökostrom ist keine unrechtmäßige Beihilfe

Auch die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft hält den neuerlichen Beihilfe-Vorstoß von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti für unhaltbar.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) kritisiert die Drohungen von EU-Kommissar Mario Monti gegen die Förderung von Ökostrom durch die Bundesregierung. "Montis Einwände sind völlig unhaltbar", sagte UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig. "Der Europäische Gerichtshof hat erst im März die Rechtmäßigkeit des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) bestätigt". Der EU-Kommissar hatte in einem Schreiben der Bundesregierung mit einem Verfahren wegen unrechtmäßiger Beihilfen durch das EEG gedroht.

"EU-Kommissar Monti fällt den Anstrengungen der Bundesregierung für den Klimaschutz in den Rücken", so Körnig weiter. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland aufgrund des EEG nahezu 10 000 Solarstromanlagen mit einer Kapazität von über 40 Megawatt gebaut. Die Nachfrage nach Solaranlagen hatte sich gegenüber dem Vorjahr verfünffacht. Die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft empfiehlt interessierten Verbrauchern deshalb, noch in diesem Jahr eine Fotovoltaikanlage zu errichten, da im nächsten Jahr die Solarstromvergütung von jetzt 99 Pfennig auf 94,1 Pfennig gesenkt wird.

Weitere Informationen unter www.solaranlagen-abc.de.

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