Preissteigerungen

Urlaub in Spanien und in der Türkei teurer

Für den Sommer 2014 müssen Kunden der Tui (und wohl noch weiterer Veranstalter) bei bestimmten Reisezielen tiefer in die Tasche greifen.

Flugzeug© spooh / iStockphoto.com

Für den Sommer 2014 müssen Kunden der Tui (und wohl noch weiterer Veranstalter) bei bestimmten Reisezielen tiefer in die Tasche greifen. Vor allem Reisen in die Türkei, aber auch nach Spanien, werden im kommenden Jahr teurer.

Unterschiedliche Preisentwicklung je nach Reiseziel

Der Touristikkonzern hat am vergangenen Samstag bei der Vorstellung seiner Sommerkataloge mitgeteilt, wie die Preisentwicklung für die beliebtesten Reiseziele aussieht. Bei manchen Zielen bietet Tui auch preiswerteren Urlaub. So sinken die Preise für Reisen nach Ägypten, Griechenland und Tunesien sowie für Fernreisen nach Afrika und Kanada. Um drei Prozent soll der Urlaub auf den Malediven und Mauritius preiswerter werden. Teurer wird es hingegen bei Reisen nach Spanien (plus zwei Prozent) und in die  Türkei (plus 2,5 Proz
ent).

Konzern bemängelt hohe staatliche Abgaben

Insgesamt seien die Urlaubskosten für den Verbraucher aus Sicht des Veranstalters unnötig hoch. Denn zahlreiche Abgaben und Steuern belasteten die Geldbörsen der Deutschen und gefährdeten in erheblichem Maße Arbeitsplätze. So drohten ganz aktuell Veranstaltern in Deutschland hohe Gewerbesteuer-Forderungen der Finanzämter. Wie Friedrich Joussen als Vorstandsvorsitzender der Tui in einem Brief an die Ministerpräsidenten bereits erläutert hatte, seien für die deutsche Reisebranche Nachzahlungen von bis zu 1,4 Milliarden Euro zu befürchten. Insbesondere viele mittelständische Betriebe würden bei einer Umsetzung in Schieflage geraten und diese Zahlungen nicht leisten können.

Die Wunschliste für die kommende Regierung

Der Konzern wünscht sich von der künftigen Bundesregierung "eine Abgabenbremse für die Tourismusbranche." Dazu zähle in erster Linie die Abschaffung der Luftverkehrsabgabe, die derzeit die inländischen Fluggesellschaften gegenüber europäischen Wettbewerbern benachteiligt. Außerdem sollte der Staat auf die Erhebung der Gewerbesteuer auf Hotelleistungen sowie auf die Pkw-Maut verzichten.

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