Bundesverband deutscher Banken

Umfrage: Interesse an Altersvorsorge sinkt

Die Altersvorsorge ist ein Thema, bei dem mittlerweile jeder vierte Erwachsene in Deutschland eher weniger Interesse zeigt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage. Demnach nehmen sich aber Frauen und Männer in gleichem Maße Zeit für die Finanzplanung.

Geldnot© Wavebreakmedia / Fotolia.com

Berlin - Knapp jeder vierte Erwachsene in Deutschland hat sich noch keine ernsthaften Gedanken über seine Altersvorsorge gemacht. Das geht aus einer Umfrage für den Bundesverband deutscher Banken hervor. Im Jahr 2014 hatte noch knapp jeder Fünfte angeben, sich bislang nicht oder eher nicht damit beschäftigt zu haben, wie er seinen Lebensunterhalt im Alter sichert. Der Anteil derer, die dem Thema volle Aufmerksamkeit widmen, ist auf unter die Hälfte gesunken.

Unterschiede zwischen Mann und Frau

Die repräsentative Umfrage, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, ging Unterschieden zwischen Frauen und Männern beim Thema Geld nach. Frauen nehmen sich demnach ebenso regelmäßig Zeit für ihre Finanzplanung wie Männer. Frauen stünden Männern in Sachen Selbstvertrauen beim Umgang mit Geld in nichts mehr nach, hieß es.

Frauen legen weniger zurück

Aber sie sparen weniger: Jeder dritte Mann legt monatlich mehr als 200 Euro zurück - bei Frauen ist es nur jede Fünfte. "Ob Frauen anders sparen als Männer, lässt sich insofern bejahen, als dass sie deutlich weniger sparen (können)", hieß es zur Erklärung. Sie seien noch immer in geringerem Maße berufstätig als Männer, arbeiteten häufiger Teilzeit und in schlechter bezahlten Berufen.

Umfrage: Frauen fühlen sich besser abgesichert

Frauen sehen sich als besser abgesichert für das Alter an als Männer. 70 Prozent halten sich für gut oder sehr gut abgesichert, was der Verband für überraschend optimistisch hält. Bei den Männern sind es 64 Prozent. Frauen interessierten sich aber weiterhin weniger für Wirtschafts- und Finanzthemen als Männer, so der Bankenverband.

Quelle: DPA

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