Kostenfalle

Tipp: VoIP-Flat besser nicht mit Volumentarif kombinieren

Hört man das Wort "Flatrate", denkt man nicht an Zusatzkosten. Doch Vorsicht: Wer einen VoIP-Pauschaltarif gebucht hat und denkt, er könne nun ohne weitere Kosten Stunde um Stunde telefonieren, liegt gänzlich daneben.

Netzwerk© TheSupe87 / Fotolia.com

Mittlerweile haben alle großen DSL-Anbieter Internettelefonie im Programm. Auch eine Flatrate ins deutsche Festnetz (manchmal sogar in einige ausländische Netze) kann über die meisten Anbieter gebucht werden. Doch Vorsicht: Wer die VoIP-Flatrate mit einem Volumentarif kombiniert, schaufelt schnell ordentliche Zusatzkosten auf. Denn der beim Voipen anfallende Traffic wird auf das Inklusivvolumen des DSL-Tarifs angerechnet.

In 12-13 Stunden ist 1 GB Traffic weg

Zwar wissen viele Nutzer, dass beim Voipen auch Traffic verbraucht wird, doch nicht jeder rechnet nach, wie lange es dauert, bis ein bestimmtes Guthaben erschöpft ist. In Foren und Zuschriften taucht dieses Thema immer wieder auf. Tipp: Für Vieltelefonierer bzw. -surfer ist eine Flatrate anzuraten, Wenigtelefonierer sollten einen Volumentarif einem Zeittarif auf jeden Fall vorziehen.

Weil sich die Hardware nämlich permanent neu ins Internet einwählt, um sich am Server anzumelden, wäre ein Freikontigent bei Zeittarifen schnell erschöpft. Bei einem VoIP-Telefonat muss man pro Stunde einen Traffic von 70 bis 90 MB einplanen. Eine Minute Telefonieren über VoIP schlägt - je nach Datenrate - mit etwa 1,2 bis 1,5 MB pro Minute zu Buche.

Besser: Flatrate mit Flatrate kombinieren

Das bedeutet also, nach rund zwölf bis 13 Stunden ist bei einem 1-GB-Volumentarif der Traffic erschöpft - und dann hat man nur telefoniert und nicht etwa gesurft. Bei richtig guter Sprachqualität wird allerdings noch deutlich mehr Traffic verbraucht. Von daher ist es dringend anzuraten, eine VoIP-Flatrate auch nur mit einer DSL-Flatrate und keinem kleineren Tarif zu kombinieren. Nach eigener Aussage raten congster und freenet beispielsweise ihren Kunden explizit dazu.

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