Preissteigerungen

Teure Rohstoffe könnten Süßwaren-Preise treiben

Wer Süßigkeiten liebt, muss immer tiefer in die Tasche greifen, und das nicht nur bei der Schokolade.

Schokolade© i12 GmbH

Wer Süßigkeiten liebt, muss immer tiefer in die Tasche greifen, und das nicht nur bei der Schokolade. Im Vorfeld der Kölner Süßwarenmesse, die Anfang des Jahres stattfand, schätzten Experten, dass sich die Preissteigerungen für die in Süßigkeiten enthaltenen Rohstoffe im laufenden Jahr auch auf die Endprodukte niederschlagen dürften.

Rohstoffe wie Nüsse und Zucker sind teurer geworden

Die betroffenen Zutaten, die teurer geworden sind, sind laut Kölner Stadt-Anzeiger unter anderem Nüsse und Fette, Zucker und Mehl. "Die deutlich höheren Kosten für Rohstoffe und Energie und der scharfe Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel belasteten 2012 die Ertragslage der 220 Süßwarenhersteller in Deutschland", so Bastian Fassin vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie.

Mehr Ausgaben für Süßes, aber weniger Verzehr

Dafür, dass Süßes teurer wird, könnte auch sprechen, dass 2012 zwar etwas weniger Süßwaren pro Kopf konsumiert wurden, aber rund zwei Prozent mehr Geld ausgegeben wurde als im Vorjahr. Hierbei könnte natürlich auch ein gestiegenes Qualitätsbewusstsein sowie der Trend zu Bioprodukten eine Rolle spielen.

Auch unseren Lesern fällt die Teuerung bei den genannten Zutaten auf. So schrieb uns ein Verbraucher, die von ihm gekauften Nüsse und Mandeln hätten sich in der Zeit zwischen 2011 und 2013 um jeweils 40 Cent pro Packung verteuert - eine Steigerung von 99 Cent auf 1,39 Euro in nur zwei Jahren.

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