Urteil

Teleos und EMR dürfen Strom und Fon anbieten

Der Antrag der Deutschen Telekom gegen Teleos und EMR wurde auch in zweiter Instanz abgewiesen.

22.02.2001, 11:11 Uhr
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Das Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg (EMR) und der TK-Anbieter Teleos, beide aus Herford, dürfen auch in Zukunft das Produkt Strom und Fon vermarkten, so die Ansicht des Oberlandesgerichtes (OLG) in Düsseldorf. Auch das Landgericht Dortmund hatte in erster Instanz am 12. Juli des vergangenen Jahres bereits so entschieden und den Antrag der Deutschen Telekom auf Einstellung des Angebots abgelehnt. Die nun in zweiter Instanz ergangene Entscheidung des OLG kann eine Wende für die Öffnung des immer noch bestehenden Ortsnetzmonopols der Telekom bedeuten.

Für EMR bedeutet das positive Urteil aber vor allem, dass mit dem eingeschlagenen Weg "hin zu einer umfassenden Kundenbetreuung" genau der Puls des hiesigen Marktes getroffen wurde. Dies belege auch die gute Resonanz auf das von EMR und Teleos seit Juni 2000 angebotene Bündelprodukt. Insgesamt habe Teleos seit dem Start rund 11.000 Kunden gewonnen; davon über 50 Prozent innerhalb der vergangenen sechs Monate mit dem Bündelprodukt Strom und Fon.

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