StreamOn

Telekom: Streaming ohne Datenvolumen-Anrechnung

Bei StreamOn, der neuen Telekom-Option, wird das Streamen von Musik und Videos von Telekom-Partnern nicht mehr auf das Datenvolumen angerechnet. Wie funktioniert das genau und was sind die Voraussetzungen?

Deutsche Telekom StreamOn© Deutsche Telekom AG

Bonn – Die Deutsche Telekom (www.telekom.de/handy) bläst zur Mobilfunkrevolution. Der Bonner Konzern hat am Dienstag die neue Option "StreamOn" präsentiert. Ab dem 19. April 2017 können Telekom-Mobilfunkkunden Musik und Videos von etlichen Telekom-Partnern streamen, ohne dass das Datenvolumen ihres gebuchten Mobilfunk-Tarifs verbraucht wird.

StreamOn ab 19. April in zwei Varianten buchbar

Konkret soll die neue Option ab dem 19. April kostenlos in den MagentaMobil-Tarifen M, L, L Plus sowie für MagentaMobil L Premium und L Plus Premium zubuchbar sein. Die Telekom bietet StreamOn in zwei Varianten an:

StreamOn Music:

  • Musik-Streaming
  • kostenlos zubuchbar im Tarif MagentaMobil M sowie Family Card M

StreamOn Music & Video:

  • Musik und Video Streaming
  • Videostreaming in mobil-optimierter Übertragungsqualität (vergleichbar mit DVD-Qualität)
  • kostenlos zubuchbar in den Tarifen MagentaMobil L, L Plus, L Premium und L Plus Premium sowie Family Card L

Vorteil für MagentaEINS-Kunden

MagentaEINS-Kunden, die Festnetz- und Mobilfunktarife der Telekom nutzen, profitieren von einem besonderen Bonus. Sie können StreamOn Musik & Video bereits ab MagentaMobil M kostenlos nutzen.

MagentaMobil M mit Allnet-Flat für Telefonie und SMS sowie 3 GB LTE-Datenvolumen kostet 44,95 Euro monatlich. Der Allnet-Flat-Tarif MagentaMobil L mit 6 GB LTE-Datenvolumen schlägt mit 54,95 Euro monatlich zu Buche.

Die aktuellen StreamOn-Partner der Telekom:

Musik:

  • Amazon Music Unlimited, Apple Music, Juke! Music, Napster, radioplayer.de

Video:

  • Amazon Prime Video, Chip Online, EntertainTV, FAZ.NET, funk, Kicker, Medienportal SA, Netflix, sky go, Spiegel.TV / Online, Telekom Basketball, Telekom Eishockey, Welt News, YouTube, ZDF, 7TV (Pro7/Sat.1)

Nach Angaben der Telekom sollen weitere Partner hinzukommen. Noch nicht dabei ist derzeit beispielsweise Spotify. Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom, betont, dass jeder Partner werden könne. Es solle keiner ausgegrenzt werden. Damit will der Bonner Konzern mögliche Kritik wegen eventueller Probleme in Hinblick auf die Netzneutralität ausräumen.

Das ist bei StreamOn zu beachten

Allerdings sind bei StreamOn einige Voraussetzungen zu beachten. Die Option ist nur im Inland nutzbar. Damit das genutzte Datenvolumen nicht angerechnet wird, muss der jeweilige Dienst über Smartphone oder Tablet des Kunden im Telekom-Mobilfunknetz mit der jeweiligen App des Partners genutzt werden. Eine Nutzung auf dem Laptop per Tethering ist nicht erlaubt. Nicht abgedeckt sind zudem das Laden von Covern, Werbung, Spiele, Software, Texte, Sprach- und Videoanrufe, Chats und Messaging. Wird der Datenvolumen des Datentarifs durch andere Dienste abseits der Telekom-Partner verbraucht und bis zum Monatsende auf 64 Kbit/s gedrosselt, so gilt die Bandbreitenbeschränkung auch für StreamOn.

StreamOn ist nur zu den seit dem 4. April angebotenen MagentaMobil-Tarifen hinzubuchbar. Bestandskunden mit älteren Tarifen können einen Tarifwechsel vornehmen und dann ebenfalls StreamOn hinzubuchen. Durch den Tarifwechsel bindet sich der Kunde allerdings weitere 24 Monate an die Telekom.

StreamOn monatlich kündbar

Die Option StreamOn selbst kommt ohne Mindestlaufzeit daher und kann jederzeit monatlich gekündigt werden.

Weitere Details und Bestellmöglichkeiten finden sich ab dem 19. April online unter www.telekom.de/handy.

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