Politik

Telekom: Leiharbeit nur noch zu Spitzenzeiten

Leiharbeit soll bei der Telekom künftig nur noch zu Spitzenlastzeiten eingesetzt werden. Momentan für den Konzern tätige Leiharbeiter werden wohl ihre Jobs verlieren, so die Zeitschrift "Die Welt". Hintergrund sind Diskussionen in der Politik.

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Bonn/Berlin (dpa/red) - Laut Zeitung verlieren damit mehrere hundert Konzernmitarbeiter ihre Arbeitsplätze, die seit teilweise mehr als einem Jahrzehnt dort beschäftigt sind. Betroffen seien zum Teil hoch qualifizierte und spezialisierte Kräfte wie Systemadministratoren.

Beschränkung der Laufzeiten für Leiharbeit

Der Grund, dies ausgerechnet jetzt zu tun, soll nach Informationen aus dem Management der Sparte T-Systems die Angst vor politischem Druck sein: Die designierte Bundesregierung aus Union und SPD diskutiere derzeit eine Beschränkung der Laufzeiten für Leiharbeit. Demnach wolle die Union die zugelassene Höchstdauer auf 24 Monate beschränken, die SPD auf lediglich ein Jahr.

Nur noch Spitzenlasten abfangen

Zeitarbeit solle bei der Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der Link ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) künftig möglichst nur noch zum Ausgleich von Spitzenlasten zum Einsatz kommen, zum Beispiel in Call Centern, sagte eine Sprecherin des Konzerns der "Welt". Leiharbeiter dürfen demnach künftig maximal zwei Jahre an ein- und demselben Arbeitsplatz tätig sein dürfen.

Quelle: DPA

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