2005-2010

Telekom erhielt fast 20 Millionen Euro Fördermittel

Die Deutsche Telekom hat zwischen 2005 und 2010 knapp 20 Millionen Euro Fördermittel vom Bund erhalten. Die Linksfraktion hatte aufgrund von Standortschließungen eine diesbezügliche Anfrage an die Regierung gestellt.

20.01.2011, 12:05 Uhr
Telefontarife© VRD / Fotolia.com

Berlin (red) - Wie die Bundesregierung auf die Kleine Anfrage hin mitteilte (Drucksache 17/4155), erhielten die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
) und Tochtergesellschaften insgesamt 14,55 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Weitere 4,82 Millionen Euro stammten vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

3,6 Millionen für Breitbandausbau

Zur Verbesserung der Breitbandversorgung habe die Deutsche Telekom außerdem zwischen Juli 2008 und September 2009 3,6 Millionen Euro vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) erhalten. Hintergrund der Anfrage der Linken war die Schließung mehrerer Standorte und IT-Abteilungen durch die Telekom. Es wurde Aufklärung darüber verlangt, in welchem Maße diese öffentliche Förderung erhalten hatten.

Laut Mitteilung des Bundestags haben BMBF und BMELV die Bereiche "IT" und "Vertrieb und Service" der Deutschen Telekom nicht gefördert. Bei den Maßnahmen des BMWi handele es sich (wie bei den Maßnahmen des BMBF) vor allem um Förderung von Forschung und Entwicklung. Diese Förderung werde in der Regel nicht standortspezifisch gewährt. Die Gewährung der Fördermittel sei aber nicht an beschäftigungspolitische Auflagen gebunden. Zu Fördermitteln anderer öffentlicher Körperschaften wie der EU, der Kommunen oder Länder lägen keine Angaben vor.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Geldstapel

    Steuersenkung und Kinderbonus: Mega-Konjunkturpaket steht

    Mit einem riesigen Konjunkturprogramm will die Bundesregierung die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auffangen. Zwei Tage lang dauerten die Verhandlungen an. Jetzt steht fest, mit welchen Maßnahmen und Geldern Firmen und Verbraucher entlastet werden sollen.

  • Klima

    Klimaschutz im Verkehr: Kommission kann sich nicht einigen

    Für den Klimaschutz sollen im Verkehrswesen die CO2-Emissionen erheblich reduziert werden. Eine Arbeitsgruppe der Regierung sollte Maßnahmen ermitteln, hat aber auch nach rund 17-stündigen Beratungen keine gemeinsame Linie gefunden.

  • Stromtarife

    Berlin will keinen Umbau der Ökostrom-Förderung akzeptieren

    Die Bundesregierung will keine Änderungen am deutschen System zur Förderung erneuerbarer Energien. Hintergrund sind Pläne der EU-Kommission für eine "Harmonisierung" der Ökostrom-Förderung in Europa, die den Ausbau in Deutschland bremsen könnte. Berlin wolle jedoch keinen Umbau akzeptieren.

  • Strompreise

    Verbände: Mehr Energieeffizienz statt Atom-Verlängerung

    Die Bundesregierung muss nach Ansicht von Umwelt- und Verbraucherschützern in ihrem Energiekonzept stärker auf eine effizientere Nutzung von Energie setzen. Statt Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke müssten Energieeinsparungen der Kern des Konzepts sein, erklärte Klaus Brunsmeier.

  • Energieversorung

    Industrie befürchtet Milliardenverlust durch Ökosteuer

    Die Pläne der Bundesregierung zur Abschaffung von Ökosteuerrabatten sorgen in der Wirtschaft für Aufruhr. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) sowie die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) kritisierten das Vorhaben scharf und warnten vor deutlichen Wettbewerbsnachteilen.

Top