Turbo-Internet

Telekom bringt Internet via Glasfaser mit bis zu 200 Mbit/s

Schon in den kommenden Wochen soll es soweit sein: In zehn deutschen Städten wird gebaggert. Superschnelles Internet via Glasfaserleitung mit bis zu 200 Mbit/s soll es dann für die Bewohner geben, verspricht die Telekom - allerdings unter zwei Bedingungen.

21.02.2012, 17:29 Uhr
Internetverbindung© Pavel Morozov / Fotolia.com

Bonn/Linden (red) - Nachdem der Ex-Monopolist bereits im vergangenen Jahr mehrfach mit dem Zaunpfahl gewinkt hatte, ist es nun soweit: Wenn sich genügend Interessenten finden, wird die Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) ab März in zehn weiteren deutschen Städten Glasfaserleitungen mit satten 200 Mbit/s im Down- und 100 Mbit/s im Upload verlegen. Im Spiel sind: Amberg, Aschaffenburg, Bergneustadt, Erlangen, Freising, Friedrichsdorf, Gummersbach, Kempten, Kiel und Münster.

Die Telekom Glasfaser-Pakete im Überblick

Die Glasfaser Tarifpakete, die ab sofort vorbestellt werden können und ab Oktober voraussichtlich nutzbar sind, heißen Call & Surf Comfort Fiber 100 sowie Entertain Comfort Fiber 100. Beide Pakete beinhalten eine Flatrate für Internet und Festnetz, das Entertain-Bundle ermöglicht zusätzlich Internet Fernsehen. Kostenpunkt: In der rabattierten Frühbucherphase 44,95 bzw. 54,95 Euro im Monat; später werden es zehn Euro mehr sein. Da die Leitungen direkt ins Haus verlegt werden, ist ein deutlich größerer Speed möglich. Für die erwähnten 200 Mbit/s soll ein monatlicher Aufpreis von fünf Euro fällig werden, so die Auskunft der Telekom.

Welche Bedingungen für den Ausbau erfüllt sein müssen

Allerdings wird die Telekom - ebenso wie ihre Mitbewerber - nicht müde zu betonen, dass sie den Ausbau des teuren Highspeed Netzes nicht alleine stemmen kann, die Refinanzierung wird also gleich mitgeplant. Deshalb müssen in den genannten Städten, je nach Größe des jeweiligen Ortes, zwischen 600 und 4800 Vorbestellungen für die neuen Fiber-Pakete vorliegen. Schon Ende Dezember 2011 hatte die Telekom bekannt gegeben, das Glasfasernetz nicht einfach so weiterzubauen, sondern im Vorfeld zu erkunden, ob die potenziellen Kunden die Anschlüsse auch wirklich kaufen. Ansonsten will der Bonner Konzern auf einen weiteren Ausbau verzichten und an einem anderen Standort oder in andere Technologien investieren.

Highspeed-Kabel direkt ins Haus

Neben einer ausreichenden Zahl an Vorbestellungen ist weiterhin das Einverständnis des Hauseigentümers vonnöten, zu dessen Haus die Kabel verlegt werden sollen. Wer also zur Miete wohnt, sollte sich mit seinem Vermieter bzw. seiner Wohnungsbaugesellschaft zusammensetzen. Indes ist davon auszugehen, dass die Telekom nicht in allen Straßenzügen der genannten Orte ausbauen wird - wie bereits von DSL und anderen Technologien bekannt.

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