Preissteigerungen

Tanken ist nachts am teuersten

Über die verschiedenen Wochentage und Tageszeiten können die Benzinpreise um bis zu zehn Cent variieren.

Benzinpreise© Jürgen Fälchle / Fotolia.com

Über die verschiedenen Wochentage und Tageszeiten können die Benzinpreise um bis zu zehn Cent variieren. Einer Untersuchung des ADAC nach lässt es sich Donnerstag am Abend ganz besonders günstig tanken. Freitagnacht hingegen sollte man den Besuch der Tankstelle lieber meiden.

Preissteigerung stündlich

Autofahrer, die in den frühen Morgenstunden in Deutschland zum Tanken fahren, zahlen überhöhte Kraftstoffpreise. Wie eine aktuelle Auswertung aller Kraftstoffpreise zwischen Montag und Freitag gezeigt hat, war Super E10 mit einem Durchschnittspreis von 1,571 Euro je Liter am Montag um 3.50 Uhr am teuersten. Eine Stunde später, um 4.50 Uhr, hatte auch der Dieselpreis mit 1,471 Euro seinen Höchststand im Wochenverlauf erreicht.

Preise wandern um fast zehn Cent

Am günstigsten waren die Kraftstoffe am Test-Donnerstag um 18.50 Uhr. Ein Liter Super E10 kostete zu diesem Zeitpunkt 1,474 Euro, das waren 9,7 Cent weniger als am frühen Montagmorgen. Der Dieselpreis lag bei 1,364 Euro und war damit um 10,7 Cent niedriger. Wer etwa aus beruflichen Gründen dennoch nachts tanken muss, ist demzufolge eher im Nachteil.

Markenstationen nutzen Vormachtstellung

Die aktuelle ADAC-Untersuchung belegt die massiven Preisdifferenzen und Sparmöglichkeiten, die sich regelmäßig im Tagesverlauf ergeben. Einer der Gründe für die nächtliche "Preisexplosion" ist laut ADAC, dass freie Tankstellen haben meist nur tagsüber geöffnet haben. Das werde von den ohnehin teureren Markenstationen mit Preisaufschlägen ausgenutzt. Um den Höchstpreisen zu entgehen, sollte man vor dem Tanken die Benzinpreise vergleichen. Die Markttransparenzstelle bietet aktuelle Informationen, die man sich praktisch über diverse Apps auch auf sein Smartphone laden kann.

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