In Festnetzgeschwindigkeit

T-Mobile und Vodafone bauen Upload im Handynetz aus

In den kommenden Monaten wollen beide D-Netzler die Uploadgeschwindigkeiten in ihren Netzen auf bis zu 1,45 Mbit/s hochschrauben. In der ersten Zeit wird dieser Speed aber nur in bestimmten Städten verfügbar sein.

Handyrechnung© Sandra Neumann / Fotolia.com

In diesen Tagen startet Vodafone mit dem Turbo für das schnelle mobile Versenden von Daten. Per HSUPA (High-Speed-Uplink-Packet-Access) werden netzseitig Uploadgeschwin­digkeiten von bis zu 1,45 Megabit pro Sekunde unterstützt. Mit dem Ausbau hat Vodafone jetzt in den Ballungsgebieten begonnen. Im ersten Schritt steht HSUPA in gut 50 Städten zur Verfügung - darunter Dortmund, Düs­seldorf, Essen, Köln, Frankfurt, Saarbrücken, Stuttgart und Karlsruhe.

Teilweise schneller als beim Festnetz-DSL

Mit dem höheren Upload lassen sich Bilder, Grafiken oder große Präsentationen schneller als mit den meisten gängigen DSL-Anschlüssen im Festnetz versenden. Der Ausbau soll schrittweise fortgesetzt werden. Bis Sommer kommenden Jahres soll das gesamte UMTS-Turbonetz von Vodafone auf den neuen Upload-Standard aufgerüstet sein.

Auch T-Mobile kündigt Ausbau an

Der Datenturbo HSUPA, den auch T-Mobile jetzt in seinem UMTS-Netz einführt, beschleunigt den Daten-Upstream vom Mobilfunkgerät zum Netz von heute maximal 384 kbit/s auf bis zu 1,4 Mbit/s und verkürzt außerdem die Datenlaufzeiten ("Ping-Zeit") erheblich. Zusammen sorgen HSDPA und HSUPA dafür, dass Nutzer unterwegs ähnlich komfortabel im Internet surfen oder im Intranet arbeiten können wie über Festnetz-DSL. Der HSUPA-Ausbau beginnt bei T-Mobile mit den Städten Nürnberg und Hannover - bis Mitte 2008 plant die Telekom-Tochter das gesamte UMTS-Netz mit HSUPA auszustatten.

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