Ausbau

T-Com ergänzt SMS-Service in Telefonzellen

Die Telekom erweitert das Angebotsportfolio bei öffentlichen Telefonen. Ab sofort steht der SMS-Service auch an allen 14.000 Telestationen zur Verfügung. Das Versenden einer SMS kostet im günstigsten Fall 30 Cent.

Telefon© Inga F / Fotolia.com

Die Telekom-Festnetztochter T-Com erweitert den Service an öffentlichen Telefonen: Ab sofort kann von allen rund 14.000 Telestationen eine SMS zu Anschlüssen im Festnetz, im Mobilfunk und zu Faxgeräten verschickt werden. Damit stehen nun insgesamt 40.000 öffentliche Telefone für diesen Dienst zur Verfügung.

Kosten: Ab 30 Cent aufwärts

Die Bedienung läuft ähnlich ab wie bei SMS-fähigen Festnetztelefonen: Hörer abnehmen, Telefonkarte oder Münze eingeben, den Button "SMS" drücken und den Anweisungen auf dem Display folgen. Bei Zahlung mit Münzen oder per Telefonkarte kostet das Versenden einer SMS 30 Cent. Zahlt man mit Kreditkarte, kommen zu den 30 Cent noch 10 Cent hinzu, bei Zahlung per Geldkarte fällt sogar ein Aufschlag von einem Euro an. Zahlt man mit einer Calling-Card, richten sich die Zusatzkosten nach den Konditionen des jweiligen Anbieters.

Die Telestation...

Die rund 14.000 Edelstahlsäulen sind vollwertige öffentliche Telefone und haben ein Glasdach sowie seitliche Glasscheiben, sind also sozusagen halbe Häuschen. Die Telestationen werden primär dort aufgestellt, wo ein erhöhter Bedarf an öffentlichen Telefonen besteht, jedoch wenig Platz zur Verfügung ist - beispielswiese in Fußgängerzonen. Sie zeichnen sich durch die Möglichkeit aus, wahlweise mit Münzgeld, Telefonkarte, Geldkarte, Kreditkarte oder Calling-Card zu bezahlen.

... kann mehr als ein Basistelefon

Im Gegensatz dazu kann man an der Sparausstattung, den so genannten Basistelefonen, nur Notrufe absetzen oder per Calling-Card beziehungsweise Kreditkarte bezahlen; Münzen oder Telefonkarten nehmen die Basistelefone nicht. Die "normalen", herkömmlichen Telefonhäuschen sind weiter in Betrieb und werden nach Angaben von T-Com-Sprecher Rüdiger Gräve auch weiterhin gebaut. Im letzten Jahr waren rund 15.000 herkömmliche Telefonhäuschen durch Basistelefone ersetzt worden.

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