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Strommärkte in der EU: Freier Wettbewerb in sieben EU-Staaten

Die Erweiterung der Europäischen Union wirkt sich auch auf die Energieversorgung aus: Mit dem Beitritt der osteuropäischen Staaten 2004 kommen zu den 200 Millionen Stromkunden der 15 EU-Länder weitere rund 45 Millionen hinzu. Der EU-Kraftwerkspark wird um ein Fünftel wachsen. Deshalb müsse der Blick erweitert werden, forderte VDEW-Chef Meller.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

"Die komplette Öffnung der Strommärkte für alle Kunden bis 1. Juli 2007 ist ein Fortschritt für mehr Chancengleichheit in Europa." Das erklärt der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) auf der Jahrestagung des europäischen Verbandes. Schon heute müsse der Blick über die EU hinausgehen.

"Mit dem Beitritt der osteuropäischen Staaten 2004 kommen zu den 200 Millionen Stromkunden der 15 EU-Länder weitere rund 45 Millionen hinzu. Der EU-Kraftwerkspark wird um ein Fünftel wachsen. In den Strategien der deutschen Stromunternehmen spielen die Zukunftsmärkte Osteuropas deshalb eine wichtige Rolle," betonte VDEW-Hauptgeschäftsführer Eberhard Meller.

Anfang 2003 hatten erst sieben EU-Staaten ihre Strommärkte vollständig geöffnet: In Deutschland, Finnland, Großbritannien, Österreich, Spanien, Dänemark und Schweden können alle Verbraucher, so VDEW, ihren Stromlieferanten frei wählen.

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