Strom-Bündel-Vertrag

Strom für Niedersachsen kommt weiterhin von einheimischen Partnern

Gemeinsam mit den Stadtwerken Hannover, der Brauschweiger Versorgungs-AG und der EWE AG wird die Helmstedter Avacon AG das Land Niedersachsen in den nächsten drei Jahren mit Strom versorgen. Der Vertrag sieht auch vor, dass 24 Prozent der Energie aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stammen und weitere sieben Prozent aus Ökostrom bestehen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Niedersachsen setzt weiterhin auf Strom aus dem eigenen Land. Niedersachsens Finanzminister Heinrich Aller unterschrieb jetzt einen dreijährigen Vertrag mit den Stromversorgern Avacon AG, Stadtwerken Hannover AG, Braunschweiger Versorgungs AG und EWE AG.

Harms Bartölke, Avacon-Großkundenvertrieb, bezifferte den wirtschaftlichen Vorteil für das Land: "Auch wenn gegenwärtigen die Preise im Energiesektor wieder anziehen, zahlt das Land immerhin noch 2,1 Millionen Euro beziehungsweise fünf Prozent weniger als vor der Liberalisierung." Auch unter Umweltgesichtspunkten konnte die Bietergemeinschaft Vorteile in die Waagschale werfen: Der Vertrag sieht vor, dass 24 Prozent der Energie aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stammen und weitere sieben Prozent aus Ökostrom bestehen.

Insgesamt beträgt das Liefervolumen 337 Millionen Kilowattstunden.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromkosten

    Verivox kürt Wechselmeister beim Strom 2018

    Verivox hat untersucht, in welchen Bundesländern Stromkunden regelmäßig den Versorger wechseln. Die Statistik zeigt aber nicht nur Wechselmeister und –muffel auf, sondern auch, was in den einzelnen Ländern beim Wechsel gespart werden kann.

  • Ökostrom

    Polarstern: Wärmepumpentarife am besten mit Gütesiegel

    Einige Stromversorger bieten auch spezielle Wärmepumpentarife an. Das kann sich finanziell, aber auch mit Blick auf Umwelt und Klima lohnen. Auf bestimmte Aspekt muss jedoch unbedingt geachtet werden, so der Ökostromversorger Polarstern.

  • Energieversorung

    2001: Mehr Geld für Öko-Strom

    Im vergangenen Jahr kauften die deutschen Stromversorger nahezu 18 Milliarden Kilowattstunden Strom, der aus den regenerativen Energiequellen Wasser, Sonne, Wind und Biomasse erzeugt wurde. Nach den Erneuerbare-Energien-Gesetz zahlten sie dafür etwa 1,5 Milliarden Euro vorwiedend an private Erzeuger.

  • Hochspannungsleitung

    Strom in Ostdeutschland deutlich teurer

    Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) hat in seinem neusten Strompreisvergleich für Sondervertragskunden herausgefunden, dass ostdeutsche Stromkunden durchschnittlich 10,5 Prozent mehr für Strom bezahlen als westdeutsche. Zu den teuersten Unternehmen gehören die TEAG, die e.dis und die Avacon. Günstigen Strom bietet u.a. RWE Net.

  • Hochspannungsmasten

    GEW Köln bilanziert letztes Jahr vor GEW RheinEnergie AG

    Der Kölner Stromversorger GEW Köln AG heißt mittlerweile GEW RheinEnergie AG und will zusammen mit Partner RWE ab Juli mit einem neuen Erscheinungsbild auftreten. Jetzt hat das Unternehmen den Geschäftsbericht für das vergangene Jahr vorgelegt. Der Umsatz stieg um nahezu 21,5 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro, nach 875 Millionen Euro im Jahr 2000.

Top