Frauen im Netz

Stern Computer & Netze: Frauen surfen langsamer

Laut einer Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß, worüber Stern Computer & Netze in seiner heutigen Ausgabe berichtet, sind zwar immer mehr Frauen online, verfügen jedoch in der Regel über eine schlechtere technische Ausstattung.

30.07.2001, 12:38 Uhr
Internetzugang© by-studio / Fotolia.com

Das Hamburger Institut hat bei seiner Studie zum Nutzungsverhalten deutschsprachiger Internet-User herausgefunden, dass die Zahl der Frauen mit Internet-Anschluss weiter zunimmt. In der Altersgruppe bis 19 Jahre sind sie gegenüber den Männern sogar bereits knapp in der Überzahl, doch da sie statistisch gesehen technisch schlechter ausgestattet sind als ihre männlichen Counterparts, gibt es laut Studie große Unterschiede beim Tempo. So nutzen laut Fittkau & Maaß weniger Frauen ISDN, über einen Breitbandzugang verfügen nur die allerwenigsten, und fast jede fünfte Surferin weiß nicht zu sagen, wie langsam ihre Leitung ist.

Doch nicht nur beim Tempo, sondern auch bei der Dauer der Nutzung gibt es große Unterschiede: Über zwei Drittel der Männer gab an, mehr als zehn Stunden pro Woche im Netz zu sein. Bei den Frauen liegt dieser Anteil unter einem Drittel. Ob dieses Ergebnis nun bedeutet, dass Frauen weniger Interesse am Internet haben oder ob sie zielgerichteter und effizienter nach substantiellen Inhalten suchen, konnte in der Untersuchung allerdings nicht geklärt werden.

Sparsamer sind Frauen auf jeden Fall beim Einkauf im Netz: Nur ein Viertel von ihnen hat innerhalb der vergangenen sechs Monate mehr als 500 Mark im Internet ausgegeben – gegenüber fast 40 Prozent der Männer.

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