Kritik

Spritspar-Apps versenden unnötig Daten

Einige Spritspar-Apps für Smartphones senden nach Recherchen der Stiftung Warentest mehr Daten als erforderlich. Die Apps werden als "kritisch" eingestuft, weil sie Informationen wie den Mobilfunkanbieter preisgeben.

Tankstelle© fhmedien_de / Fotolia.com

Berlin (AFP/red) - Vier von zehn untersuchten Spritspar-Apps für die Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (unter anderem für Samsung- und Google-Geräte) verschickten "unnötig" Informationen wie den Mobilfunkanbieter oder die Geräte-Identifikationsnummer, teilte die Stiftung am Freitag unter Verweis auf eigenen Untersuchungen mit. Sie seien daher als "kritisch" eingestuft worden.

Apps suchen die günstigste Tankstelle

Dagegen böten drei Anbieter "unkritische" Spritpreis-Apps für beide Betriebssysteme. Das seien die Anwendungen von ADAC, Clever tanken und Spritpreismonitor.

Seit neuestem erfasst die Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt die Preisbewegungen an praktisch allen Tankstellen in Deutschland. Verschiedene Anbieter haben Zugriff auf die Daten und bereiten diese in Form von Apps oder Internetseiten auf. Verbraucher können dort ermitteln, wo sie billig tanken können. Die Servicequalität der Apps prüften die Tester nach eigenen Angaben lediglich stichprobenartig. Dabei waren die Preise stets korrekt.

Quelle: AFP

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