Preise gefallen

Solaranlage lohnt sich trotz gesunkener Einspeisvergütung

Die Preise für Solarmodule zur Erzeugung von Sonnenstrom sind um fast ein Drittel gefallen. Damit ist die Installation einer Solarstromanlage für Verbraucher nach weiter lohnenswert, obwohl die gesetzlich festgelegte Vergütung für eingespeisten Solarstrom in diesem Jahr gesunken ist.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (AFP/sm) - Durch die gefallenen Modulpreise werde dies "wohl mehr als überkompensiert", sagte der Chefredakteur des Solarmagazins "Photon Profi", Jochen Siemer, der Nachrichtenagentur AFP. "Module von bekannten Markenherstellern sind mittlerweile schon für 2,50 Euro pro Watt zu haben", so Siemer. Im vergangenen Sommer lag der Preis demnach noch bei 3,50 Euro.

Wer auf seinem Dach eine Solaranlage installiert, speist diesen Strom meist ins allgemeine Stromnetz ein. Dafür erhalten die Betreiber eine gesetzlich festgelegte Einspeisungsvergütung, weshalb sich Solaranlagen auch als Geldanlage mit stetiger Rendite lohnen. Nach Angaben von Solarexperte Siemer kommen die günstigsten Solarmodule derzeit aus China. Diese würden bereits von vielen deutschen Monteuren verwendet. Es seien aber auch preiswerte deutsche Module erhältlich.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Photovoltaik Dächer

    Doppelförderung für Solarstrom wird bestraft

    Wer für seinen Solarstrom schon die Einspeisevergütung kassiert, der darf nicht auch noch in vollem Umfang von der Stromsteuer befreit werden. Das verbietet das Doppelförderungsverbot. Wer die Steuerbefreiung nicht beim Netzbetreiber meldet, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen.

  • Photovoltaik Vergleich

    Solar Cluster: Photovoltaikanlage 2017 noch günstiger

    Wer über den Kauf einer Photovoltaikanlage nachdenkt, für den ergeben sich Experten zufolge 2017 weitere Pro-Argumente. Beispielsweise soll die Einspeisevergütung im Februar noch einmal steigen. Außerdem seien die Anlagen an sich günstiger geworden, so die Branchenvereinigung Solar Cluster.

  • Stromtarife

    Größtes Solarkraftwerk Frankreichs in Betrieb genommen

    Frankreich hat am Mittelmeer sein bislang größtes Sonnenkraftwerk in Betrieb genommen. Die Solaranlage bei Narbonne liefert laut der Betreiberfirma EDF Energies Nouvelles sieben Megawatt Strom. Dies entspreche dem jährlichen Verbrauch von 4200 Einwohnern.

  • Strompreise

    Solartechnik muss besser in Architektur integriert werden

    Die Solartechnik muss nach Einschätzung des Rektors der Bauhaus-Universität Weimar, Gerd Zimmermann, besser in die Architektur integriert werden. Bisher sei "die Integration in Stadt, Landschaft, Gebäude und Objekte allenfalls fragmentarisch gelungen", sagte Zimmermann auf dem internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR in Erfurt.

  • Stromnetz Ausbau

    Bürger-Solarkraftwerk soll in Leipzig ans Netz gehen

    In Leipzig geht die erste Solar-Bürgerbeteiligungsgesellschaft an den Start. Noch in diesem Jahr soll eine Anlage mit einer Leistung von 30 Kilowatt ans Netz gehen, sagte der zweite Geschäftsführer der Solarallianz Leipzig, Alexander John. Ab 250 Euro könnten Interessenten Anteile kaufen, die Rendite werde bei rund fünf Prozent liegen.

Top