Kicker-Domains

So treten unsere Fußballer im Internet auf

Wer meint, dass Profi-Fußballer vor allem eines im Kopf haben, nämlich Fußball, der irrt gewaltig. Denn auch im Hinblick auf ihre Internetpräsenz kann sich die deutsche WM-Auswahl sehen lassen.

11.06.2010, 09:08 Uhr
Netzwerk© TheSupe87 / Fotolia.com

Köln (red) - Den heutigen Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 hat die Domainhandelsbörse Sedo GmbH zum Anlass genommen, genauer nachzuforschen.

Von den 25 Spielern haben 19 eine eigene Website, die auch dem eigenen Namen entspricht - meist mit deutschem Länderkürzel .de. Auffällig ist lediglich die Homepage von Stefan Kießling mit der seltenen Endung .gg für Guernsey ( www.stefan-kiessling.de.gg ). Grund: Bei der Registrierung der Domain www.stefan-kiessling.de ist ihm ein Organist gleichen Namens zuvorgekommen.

Interaktion mit den Fans

Die meisten Fußballer Webseiten sind einfach und persönlich gestaltet (Klose, Lahm, Friedrich) und verfügen mit Forum und Gästebuch über interaktive Funktionen. Freundlich und verspielt ist die Seite von Marko Marin. Etliche Spieler informieren über von ihnen gegründete Stiftungen (Lahm und Mertesacker) oder andere unterstützte Projekte. Mario Gomez betreibt ein Blog, um sich mit seinen Fans persönlich auszutauschen.

Unter www.poldi.de und www.schweini.de sucht man vergeblich nach Infos über Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger - diese Domains gehören einem Elektronikladen und einem Autofreak. Nur sechs Spieler verzichten auf eine eigene Namensdomain: Hans Jörg Butt, Holger Badstuber, Marcell Jansen, Sami Khedira, Toni Kroos und Thomas Müller.

Nicht alle haben Facebook-Profile

Durchgängig alle Spieler finden indes bei Facebook Erwähnung, allerdings handelt es sich bei den meisten Profilen um Seiten, die Fans erstellt haben. Die wenigsten Profile stammen von den Spielern selbst, etwa die von Cacau, Mesut Özil, Marcell Jansen und Philip Lahm. Nur der verletzungsbedingt ausgefallene Heiko Westermann hat kein Profil und auch keinen Fan, der für ihn eine Seite erstellt hat.

Erfreulich hingegen: Die Fußballverbände aller teilnehmenden Länder besitzen eine eigene Website - bis auf Nordkorea. Während dabei generell Abkürzungen Verwendung finden ( www.dfb.de ), greifen Australien, USA und die Schweiz auf beschreibende Begriffe zurück ( www.football.ch ). Gesonderte Nationalteam-Seiten haben nur Holland und Serbien zu bieten ( www.onsoranje.nl, www.reprezentacija.rs ).

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