Preissteigerungen

Skipässe kosten im Schnitt 4 Prozent mehr

Die Winterzeit steht bevor und viele Sportler freuen sich darauf, endlich wieder auf die Piste zu kommen.

Finanzen© fox17 / Fotolia.com

Die Winterzeit steht bevor und viele Sportler freuen sich darauf, endlich wieder auf die Piste zu kommen. Auch in diesem Jahr muss dabei tiefer in die Tasche gegriffen werden – die Skipässe sind wieder teurer geworden.

Skipässe werden im Schnitt vier Prozent teurer

Insgesamt wurden die Preise für die Skipässe um durchschnittlich vier Prozent angehoben. Die Teuerung gilt sowohl für die Tages- als auch den Sechs-Tage-Skipässe, berichtet die Welt auf der Grundlage der Vergleiche der Informationsportale "Snowplaza" und "Skigebiete-test.de".

Bei den Tagespässen liege die durchschnittliche Preiserhöhung im Vergleich zum Vorjahr bei 2,5 Prozent. So sind beispielsweise in Italien 59 Cent mehr fällig als in der vergangenen Saison. In Deutschland sollen es im Schnitt 1,30 Euro mehr sein, was eine Preiserhöhung von 4,08 Prozent entspräche. In Österreich würden 1,33 Euro mehr für den Skipass berechnet. Wesentlich teurer seien die Preise in der Schweiz geworden. Das läge aber nicht an den Pistenbetreibern, die zum Teil sogar die Preise gesenkt hätten, sondern allein an der Aufwertung des Schweizer Franken. Im Vergleich zur vergangenen Saison seien die Preise für die Tages-Skipässe um 0,72 Prozent gestiegen.

Die Sechs-Tage-Skipässe wurden dem Bericht zufolge in Österreich um 2,8, in Frankreich um 2,4 und in den Schweizer Alpen um ganze zwölf Prozent teurer.

Skifahren in Matterhorn-Zermatt am teuersten

Zu den kostenintensivsten Gebieten zählt dem Bericht zufolge das Skigebiet Matterhorn-Zermatt in der Schweiz, wo der Sechs-Tage-Pass 351 Euro kostet. In Österreich ist es im Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang im Vergleich zum Vorjahr besonders teuer geworden. Hier ist der Preis für das Liftticket auf 245 Euro gestiegen, was eine Teuerung von 5,2 Prozent ausmacht.

Ein Tipp für Sparfüchse: In Deutschland kommen immer mehr Anlagen hinzu, bei denen man mit Buchung einer Unterkunft auch die Pisten ohne Aufpreis nutzen kann. Beispiele wären Oberstaufen, Feldberg oder St. Englmar.

Das könnte Sie auch interessieren
Alle Tarif- und Preisangaben brutto. Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen. Beachten Sie Preise und AGB der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.
Top