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Schweriner Schloss erstrahlt mit Strom von LichtBlick

Eine Million Strom aus erneuerbaren Energien pro Jahr bezieht der Landtag und die Landtagsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern künftig vom Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick. Der preisgünstige Anbieter von Strom aus Wind und Wasser hatte zuvor eine Ausschreibung für sich entscheiden können.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern wird künftig ausschließlich Ökostrom beziehen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung hat Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider heute im Schweriner Schloss, dem verfassungsmäßigen Sitz des Landesparlamentes, einen entsprechenden Abnahmevertrag mit dem Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick unterzeichnet.

"Wir geben uns nicht mit der Verabschiedung umweltfreundlicher Gesetze oder der Stiftung eines Umweltpreises zufrieden, sondern setzen mit dem Bezug von Ökostrom ein konkretes Zeichen zur umweltfreundlichen Gestaltung unserer Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern", begründete Landtagspräsidentin Bretschneider die Entscheidung. Der von LichtBlick für das Schweriner Schloss und die Landtagsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern zu liefernde Jahresbedarf von etwa einer Million Kilowattstunden Strom wird zu 100 Prozent in regenerativen Energieanlagen erzeugt und stammt aus Wasser- und Windkraftanlagen.

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