Preissteigerungen

Schlampige Planung verteuert Ticketpreise

Ein sicherlich ungewöhnlicher Fall von gestiegenen Preisen, aber er passt ins Bild der schlampig oder unter sehr großem Stress geplanten Großprojekte: Für ein Konzert auf dem Hessentag im kommenden Juni wurden die Ticketpreise falsch kalkuliert.

Geld sparen© gilles lougassi / Fotolia.com

Ein sicherlich ungewöhnlicher Fall von gestiegenen Preisen, aber er passt ins Bild der schlampig oder unter sehr großem Stress geplanten Großprojekte: Für ein Konzert auf dem Hessentag im kommenden Juni wurden die Ticketpreise falsch kalkuliert.

Peinliche Panne bei der Planung

Die Panne entstand einem Zeitungsbericht zufolge bei der Planung für den nächsten Hessentag im Frühsommer 2013. Am 18. Juni kommt nämlich der Stargeiger David Garrett ins Kasseler Auestadion. Zunächst sollten die Tickets in der preiswertesten Kategorie 48,50 Euro kosten, berichtet die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine; bei der Neuberechnung seien nun 51 Euro herausgekommen. Drastischer wirkt sich die Preisanhebung bei den teureren Tickets aus, die statt 70,50 jetzt 74,50 Euro kosten sollen.

Tickets auf falscher Grundlage berechnet

Die Karten wurden aber nicht etwa deswegen teurer, weil der Stargeiger plötzlich mehr Geld wollte, sondern weil man bei der Kalkulation der Ticketpreise für das Konzert einen Teil der Nebenkosten vergessen hat einzurechnen, berichtet die Zeitung. Wie gesagt: Hier sind es "nur" Konzertkarten, die teurer wurden und die niemand gezwungen wird zu kaufen, in anderen Fällen sind es Projekte der öffentlichen Hand, für die im Zweifelsfall der Steuerzahler geradestehen muss.

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