Silvesterbilanz

Sachsen-Anhalt: Mehrere Telefonzellen gesprengt

In mehreren Städten in Sachsen-Anhalt brannten in der Silvesternacht nicht nur Mülltonnen, sondern wurden auch Telefonzellen vollständig durch Pyrotechnik zerstört. Der Wiederaufbau ist fraglich.

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Magdeburg (red) - Zwar soll es überwiegend friedlich zugegangen sein, trotzdem verzeichnete allein die Magdeburger Polizei in der Silvesternacht rund 100 Einsätze und mussten sich mit Sachbeschädigung, Körperverletzung und Brandschäden herumschlagen.

Täter unbekannt

Eine der Telefonzellen wurde etwa um 2 Uhr nachts in Magdeburg gesprengt; Teile sollen bis zu 30 Meter weit geflogen sein und auch ein Auto beschädigt haben, berichten die Magdeburger Nachrichten. Der Polizeibericht für Sachsen-Anhalt Süd vermeldet ebenfalls über 100 Einsätze, auch in Halle wurde eine Telefonzelle zerstört.

In Wernigerode im Landkreis Harz sprengten Unbekannte ebenfalls eine Telefonzelle und benutzten dabei in Deutschland nicht zugelassene "pyrotechnische Erzeugnisse", wie der Bericht vermeldet. Die Telekom teilte mit, dass bereits zehn Tage zuvor ein Fernsprecher so beschädigt wurde, dass er nicht mehr funktioniert. Zeugen werden noch gesucht.

Wiederaufbau unklar

Medienberichten zufolge will die Telekom im Einzelfall prüfen, ob die zerstörten Telefonzellen wieder aufgebaut werden.

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