Modernisierung

ring tauscht Simkarten: Neue Optionen, weniger Tarife (Upd.)

Bei ring und Minutel werden die Prepaid-Karten ausgetauscht. Möchte man eine neue Karte, muss man selbst tätig werden, indem man seine Postanschrift zur Versendung der neuen Sim-Karte angibt. Kümmert man sich nicht, kann Tarif und Guthaben ungültig werden.

mobil telefonieren© Luis Camargo / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Die Mobilfunkdiscounter ring (www.ring.de) und Minutel (www.minutel.de) führen einen vollständigen Austausch ihrer Prepaid Sim-Karten durch. Im gleichen Zuge werden einige Tarife eingestellt und Bestandskunden in andere Tarife umgesiedelt. Es findet kein Netzwechsel statt, ring und Minutel werden ihre Dienste nach wie vor im E-Plus-Netz anbieten.

Mobiles Internet und MMS durch Kartentausch möglich

Als Grund für den Kartentausch wird die Einführung neuer Features und Optionen angeführt. Denn die bisherigen Handykarten unterstützen weder UMTS noch MMS. Das soll sich nun ändern. Im Februar werden alle alten Karten kostenlos durch neue ersetzt. Außerdem soll es dann die Möglichkeit geben, Telefonie- und Datenflatrates zu den Tarifen hinzuzubuchen. Auch mobiles Internet im Ausland soll dadurch möglich werden. Zusätzlich erhält jeder Kunde beim Kartentausch zehn Euro Guthaben.

Wenn man keine neue Sim-Karte beantragt

Die Rufnummer des Kunden und sein aktuelles Guthaben bleiben beim Kartentausch erhalten, sofern man den Umtausch und die Sendung an seine Postanschrift bis zum 21. Februar anfordert. Verstreicht das Datum unverrichteter Dinge, wird die Sim-Karte zum 31. März inaktiv. Hier ist es unbedingt erforderlich, den Anbieter rechtzeitig aufzufordern, das verbleibende Guthaben zurückzuüberweisen oder aus zu zahlen, sonst verfällt es unwiederbringlich. Gibt man beim Anbieter die Postanschrift an, bekommt man eine neue Sim-Karte mit dem vorigen Guthabenstand plus zehn Euro. Die neuen Karten werden am 21. Februar zwischen 0.00 Uhr und 5.00 Uhr aktiviert.

Der Mobilfunkanbieter ring hatte in letzter Zeit die Vermarktung der alten Sim-Karten bereits stark eingeschränkt. Die Tarife wie ring Seven, Minutel oder ring-global für günstigere Auslandsverbindungen bleiben erhalten. Dafür werden die Tarife Minutel Plus und ring Classic sowie ring Clear eingestellt. Die Kunden werden in die weiter bestehenden Tarife migriert.

Info per SMS

Nach Aussage der Anbieter wurden alle Kunden per SMS über den bevorstehenden Kartentausch mehrfach informiert. Um sicherzustellen, dass die neuen Karten an die richtigen Anschriften geschickt werden, wurden alle Kunden gebeten, für den Tausch die aktuelle Postanschrift auf einer Unterseite der Webseite von ring (die Adresse gilt auch für Minutel-Kunden) anzugeben.

Kein TeleBonus mehr verfügbar

Den sogenannten TeleBonus, mit dem ring-Kunden für eingehende Gespräche mit aktivierter Rufumleitung ins deutsche Festnetz Bonusguthaben erhielten, wird es zukünftig nicht mehr geben. Der Anbieter begründet diese Entscheidung damit, dass diese Option von den Kunden nur relativ wenig genutzt wurde.

Kündigung per SMS und E-Mail (Upd.)

Kunden, die bisher keine neue SIM-Karte bestellt haben, erhalten derzeit Kündigungen per SMS und E-Mail. Diese Maßnahme ist laut einem Sprecher die vierte, um die Kunden über die vorliegenden Änderungen in Kenntnis zu setzen. Die SMS fordert die Nutzer auf, ihr Restguthaben bis zum 31. März aufzubrauchen oder sich doch noch eine neue SIM-Karte zu bestellen. In der E-Mail steht ferner, dass der Vertrag von der ring Mobilfunk GmbH ab dem 1. April automatisch beendet wird.

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