Regulierungsbehörde: Telefonieren wird noch billiger

27.01.2000, 10:45 Uhr
Telefontarife© Picture-Factory / Fotolia.com
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post geht davon aus, dass die Kosten für Telefongespräche weiter sinken werden. Bei der Vorlage des Jahresberichts der Behörde kommentierte Präsident Klaus-Dieter Scheuerle die Situation auf dem Telekommunikationsmarkt. Laut Scheuerle sei damit zu rechnen, dass aufgrund der Senkung der Tarife für die Netzzusammenschaltung zwischen der Telekom und ihren Konkurrenten die Telefonkosten in den Abendstunden und am Wochenende weiter sinken würden.



Auch die Gebühren für den Mobilfunk müssten weiter sinken. Denn obwohl 1999 eine durchschnittliche Preissenkung um 20,5 Prozent erfolgt sei, lege der internationale Vergleich weitere Preisnachlässe nahe.



Die Anzahl der Handy-Benutzer nahm laut Scheuerle 1999 um 9,7 auf 23,2 Millionen zu. Damit habe derzeit im Durchschnitt jeder vierte deutsche Haushalt ein Handy. Europaweit betrachtet sei die Anzahl der Handy-Besitzer in Deutschland jedoch noch immer vergleichsweise niedrig.



Trotz der bisherigen Preissenkungen und dem Markterfolg der neuen Telefonanbieter habe die Telekom im Bereich der Ortsnetze jedoch weiterhin eine Monopolstellung. Der Wettbewerberanteil liege in diesem Segment bei nur 2,5 Prozent.

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